Wie pflegt man den Rasen im Winter?

Die Temperatur ist ein wichtiger Grund für die Vergilbung des Rasens im Winter. Das Klima ist im Winter trocken, und der Rasen befindet sich in einer Erholungsphase. Werden keine Pflegemaßnahmen ergriffen, vergilbt der Rasen im folgenden Jahr oft oder stirbt sogar ab, sein Zierwert sinkt, und seine ökologischen Vorteile bleiben ungenutzt. Die Anwendung wissenschaftlicher Techniken zur Rasenpflege im Winter kann die grüne Phase des Rasens verlängern, den Boden verbessern und dem Gras die nötige Erholung ermöglichen. Welche Maßnahmen sind also für die Rasenpflege im Winter erforderlich?

Drei Schritte zur Rasenpflege im Winter

Schritt 1: Unkraut jäten(Vertikalschneider)und Beschneiden

Zum einen verhindert das Jäten von Unkraut im Winter, dass Unkrautsamen in den Boden fallen und erneut keimen, zum anderen wird so verhindert, dass das Unkraut dem Rasen im Winter Nährstoffe und Wasser entzieht. Um weitere Maßnahmen ergreifen zu können, muss der Grundstücksbesitzer das Unkraut im Rasen vor Wintereinbruch vollständig entfernen.

Rasenschnitt fördert die Wurzelbildung, hemmt das Wachstum zweikeimblättriger Unkräuter und reduziert die Konkurrenzfähigkeit einkeimblättriger Unkräuter. Grundsätzlich gilt beim Rasenmähen die Drittel-Regel: Die Schnitthöhe sollte maximal ein Drittel der Rasenhöhe betragen. Da verschiedene Grasarten unterschiedliche Wachstumsspitzen haben, variiert auch die optimale Schnitthöhe. Vermeiden Sie beim Mähen hohe Temperaturen und entfernen Sie die Grashalme nach dem Schnitt umgehend. Wie oft Sie den Rasen schneiden müssen, hängt von Ihren individuellen Gegebenheiten und dem Wachstum Ihres Rasens ab. Regelmäßiger Schnitt fördert das Rasenwachstum. Um den Rasen im Winter grün zu halten, entfernt ein kurzer Schnitt (mit Wurzelschnitt) und das Ausdünnen der Grasnarbe effektiv abgestorbene Grasschichten, reduziert den Wasser- und Nährstoffverbrauch, fördert die Keimung neuer Blätter und verlängert die Grünphase.

Vertikutierer

Der zweite Schritt: Bohren, Schleifen, Düngen (Rasenstreuer)

Nach einer gewissen Nutzungsdauer verhärtet sich der Rasen durch Beanspruchung, Bewässerung und Betreten. Dies führt zu Bodenverdichtung und verringert die Luft- und Wasserdurchlässigkeit. Durch Rasenperforation lässt sich die Oberfläche vergrößern, die Versickerungsfähigkeit des verhärteten Bodens erhöhen, die Zersetzung von Rasenresten und organischen Abfällen beschleunigen und die Wasser- und Düngeraufnahme verbessern. Dadurch werden die Belüftung und Wasserdurchlässigkeit des Bodens deutlich verbessert und das Wurzelwachstum gefördert. Normalerweise wird der Rasen perforiert oder die Perforation mit Sand oder Erde abgedeckt. Ohne Perforation bleibt der Effekt aus. Diese Maßnahme eignet sich besonders für Sportplätze, Parks oder stark beanspruchte Rasenflächen.

Golfplatz-Oberstreuer

Nachdem der Rasen gebohrt wurde(Turf Aercore )Durch das Abschleifen des Rasens wird die Oberfläche geglättet, die physikalischen Eigenschaften des Oberbodens verbessert und die Regeneration sowie das Wachstum von Adventivknospen und Ausläufern gefördert. Die Wahl des geeigneten Substrats hängt jedoch von den Bodenverhältnissen ab. Neben der Ausbringung von organischem Dünger auf verdichtetem Boden ist die gezielte Zugabe von Flusssand sinnvoll. Langwirksamer organischer Dünger kann auf Flächen mit besserer Bodenqualität ausgebracht werden, während Flusssand auf Rasenflächen verwendet werden kann, die noch nie abgeschliffen wurden. Durch gezieltes Besprühen mit Pflanzenhormonen lässt sich das Pflanzenwachstum regulieren, sodass der Rasen auch im Herbst und Winter vegetativ wächst und somit über den Winter grün bleibt.

Der dritte Schritt: tägliche Pflege und Bewässerung

Der Rasen geht in die Winterruhe. Eine verstärkte Bewässerung ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Rasenpflege im Winter. Im Süden sollte die Bewässerung der Verdunstung angepasst werden. Im Norden ist es besonders wichtig, den richtigen Zeitpunkt für die Bewässerung gefrorener Flächen vor dem Gefrieren zu erkennen. Gefrorene Flächen sollten gleichmäßig und gründlich durchfeuchtet werden. Grundsätzlich muss der Rasen bei jeder Bewässerung gründlich durchfeuchtet werden. Vermeiden Sie es, nur die oberste Bodenschicht zu bewässern. Die Bodenschicht sollte mindestens 125 mm tief durchfeuchtet sein. Bei sehr trockenen Rasenflächen sollte die Bodenschicht sogar mehr als 200 mm tief durchfeuchtet sein. In gemäßigten Regionen sollten gemähte, gelochte und mit organischem Substrat bedeckte Rasenflächen bei trockenem Wetter alle ein bis zwei Tage bewässert werden, um ihre grüne Farbe zu erhalten. Achten Sie beim Düngen auf eine gleichmäßige Verteilung, um Farbunterschiede zu vermeiden. Nach dem Düngen ist eine Bewässerung erforderlich.

Rasenbelüfter


Veröffentlichungsdatum: 25. Januar 2024

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