Nach der Anlage und Nutzung eines Rasens können Schäden an einzelnen Pflanzenteilen auftreten, die absterben oder sogar den gesamten Rasen schädigen können. Dafür gibt es viele Gründe, wie z. B. Staunässe, mangelhafte Drainage, Schädlinge und Krankheiten, Frostschäden, Trockenheit, übermäßige Nutzung, starkes Betreten und Bodenverdichtung. Daher ist es notwendig, nicht nur die Bodenstruktur des Rasens zu verbessern, die Bewässerung und Düngung zu optimieren und Unkraut, Schädlinge und Krankheiten vorzubeugen, sondern auch bestehende Rasenflächen zu sanieren.
Rasenflächen werden häufig durch Veränderungen in der Zusammensetzung der Rasengräser oder durch eine starke Verschlechterung der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Oberbodens geschädigt. Um Arbeitskraft und Material zu sparen, kann der Rasen punktuell umgestaltet und mit weniger Aufwand neu bepflanzt werden – dies entspricht der Erneuerung und Reparatur des Rasens.
I. Notwendige Bedingungen für Reparatur und Verbesserung
1. Die Rasenvegetation besteht aus Unkräutern, die durch selektive Herbizide vollständig abgetötet werden können.
2. Der größte Teil der Rasenvegetation besteht aus mehrjährigen Unkräutern.
3. Rasenflächen, die durch Insekten, Krankheitserreger oder andere Gründe stark geschädigt sind.
4. DieBio-RasenDie Materialschicht ist zu dick, die Bodenoberflächenstruktur ist uneben und die obersten 3 bis 5 cm des Bodens sind stark verdichtet.
Wenn Sie feststellen, dass Ihr Rasen verfällt, sollten Sie zunächst die Ursache für die Rasenschädigung ermitteln, damit Sie die richtige Behandlungsmethode wählen und einen geeigneten und praktikablen Plan entwickeln können.
II. Rasenrestaurierung
1. Rasenbeetvorbereitung: Zunächst sollte das Rasenbeet mit Herbiziden gegen Unkraut behandelt werden. Anschließend ist ein tiefer Vertikalschnitt erforderlich. In manchen Fällen sollte der Boden zusätzlich aufgelockert werden, um die Humusschicht vollständig aufzubrechen. Bei nicht stark verdichtetem Oberboden kann eine intensive Bodenbearbeitung mit anschließender Einebnung erfolgen. Vor der Bodenbearbeitung sollten Volldünger (mit Stickstoff, Phosphor und Kalium) ausgebracht werden. Säurehaltige Dünger sollten zusätzlich mit Kalk angereichert werden. Die Düngermenge richtet sich nach dem Nährstoffgehalt des Beetbodens.
2. Auswahl des Rasensamens: Zur Wiederherstellung von Rasenflächen kann die vegetative Vermehrung genutzt werden, meist erfolgt sie jedoch durch Aussaat. Es sollten Rasensamen ausgewählt werden, die optimal an die lokalen Umweltbedingungen angepasst sind, und die spätere Gleichmäßigkeit des Rasens sollte berücksichtigt werden.
3. Gängige Aussaatmethoden sind Breitsaat und Scheibensäen. Bei der Breitsaat werden Standard-Aussaatmengen verwendet, anschließend erfolgt eine flache Egge und Walze. Die Scheibensäen werden mit einer speziellen Scheibensämaschine durchgeführt, wobei eine flache Egge und Walze in der Regel nicht erforderlich sind.

III. Rasenerneuerung
1. Wenn der neu angelegte Rasen ungleichmäßig wächst oder Lücken aufweist, sollten Sie zunächst die Pflanzmethode überprüfen und anschließend feststellen, ob sich im Boden der betroffenen Stellen Bauschutt befindet. Sollten diese Ursachen ausgeschlossen werden, ist eine Bodenanalyse auf Säure und Alkalität erforderlich. Nach Feststellung der Ursache kann der Rasen durch Nachsaat neu angelegt werden. Dazu wird die noch nicht verdichtete Bodenoberfläche mit einem Rechen aufgelockert, anschließend werden die Rasensamen ausgesät und der Rasen danach gemäß den üblichen Pflanz- und Pflegevorschriften gepflegt.
2. Zur Ausbesserung von Flächen kann die Nachsaat oder die Verlegung von Rollrasen erfolgen. Wichtig ist, dass die Rasennutzung nicht beeinträchtigt wird und die Rasenqualität erhalten bleibt. Die Vorgehensweise bei der Ausbesserung ist wie folgt: Entfernen Sie die am Rand der Ausbesserungsstelle sichtbaren Grashalme. Füllen Sie die Fläche anschließend mit 2–3 cm fruchtbarer Erde oder Torf auf. Die Erdschicht sollte etwas dicker sein als die Fläche der Ausbesserungsstelle.umliegenden RasenUm Setzungen und Vertiefungen zu vermeiden, wird eine Bodenschicht aufgebracht und der Boden anschließend geebnet. Danach kann Rasen eingesät, vegetativ vermehrt oder Rollrasen verlegt werden. Bei der Aussaat ist darauf zu achten, dass die verwendeten Grassamen mit den ursprünglichen Sorten übereinstimmen. Nach der Aussaat wird die reparierte Rasenfläche leicht angedrückt und zur Pflege bewässert. Bei der Verlegung von Rollrasen wird der Boden mit einer 0,2-0,3 Tonnen schweren Walze verdichtet und geebnet. Der reparierte Rasen sollte sorgfältig gepflegt werden, damit er sich farblich schnellstmöglich an die umliegenden Rasenflächen anpasst.
Stark geschädigte Rasenflächen, etwa durch Schädlinge, Krankheiten oder andere Gründe, sollten neu angelegt werden.
Veröffentlichungsdatum: 18. Dezember 2024