Rasenpflege – Grünflächenpflege-Eins

1. Beschneiden

(1) Reinigen Sie den Rasen nach jedem Schnitt von Fremdkörpern. Äste, Steine, Obstschalen, Metallgegenstände und andere harte Gegenstände müssen entfernt werden, da sie sich sonst im Rasen festsetzen und die Halme beschädigen. Balltreffpunkte müssen ausgebessert werden. Eine unsachgemäße Ausbesserung von Balltreffpunkten führt beim nächsten Schnitt zu vielen Dellen.

(2) Ein/e engagierte/rGrünmäherRegelmäßiges Mähen ist unerlässlich. Im Allgemeinen wird einmal täglich, morgens, gemäht. Weniger häufiges Mähen führt zu einer geringeren Rasendichte und breiteren Blättern. Bei Sanden, Umgraben oder Düngen kann das Mähen jedoch für mindestens einen Tag ausgesetzt werden. Die optimale Schnitthöhe für einen grünen Rasen liegt zwischen 4,8 und 6,4 cm, mit einem Bereich von 3 bis 7,6 cm. Innerhalb dieses Bereichs gilt jedoch: Je niedriger die Schnitthöhe, desto besser.

(3) Mähmodus: Die Mährichtung wird üblicherweise jedes Mal gewechselt. Durch den Richtungswechsel wird die Bildung einseitig wachsender Triebe reduziert. Dieses Verfahren lässt sich wie die Drehrichtung eines Zifferblatts gestalten, z. B. von 12 bis 6 Uhr, von 3 bis 9 Uhr, von 4:30 bis 10:30 Uhr und schließlich von 13:30 bis 7:30 Uhr. Nach einem Durchgang durch diese vier Richtungen wiederholt sich der Zyklus, wodurch ein klares, gitterförmiges Streifenmuster entsteht.

(4) Entfernung des Schnittguts. Das gemähte Rasenschnittgut wird in einem Fangkorb gesammelt und anschließend vom Grün entfernt. Andernfalls kann das Schnittgut die Atmungsaktivität des darunterliegenden Rasens beeinträchtigen und Schädlinge und Krankheiten begünstigen.

(5) Kontrolle von einseitig wachsendem Rasen. Zubehör wie Bürstenaufsätze für Rasenmäher kann verwendet werden, um die Bildung von einseitig wachsendem Rasen zu korrigieren oder zu verhindern. Bei kräftigem Rasenwachstum kann ein leichter vertikaler Rückschnitt alle 5 bis 10 Tage das Problem der einseitig wachsenden Triebe beheben. Der Bürstenaufsatz oder der Vertikalmäher sollte an die Rasenoberfläche angepasst werden.

(6) Wichtige Hinweise zum Rasenschnitt: Tragen Sie beim Rasenschnitt flache Schuhe, um Beschädigungen durch Spikes zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass kein Benzin, Motoröl oder Diesel ausläuft und auf den Rasen gelangt, da dies zu kleinen kahlen Stellen führen kann. Achten Sie auf Kratzer im Rasen, die in der Regel durch zu lockeren Rasen oder eine zu dichte und unebene Grasnarbe entstehen. Nach Regen quillt die Grasnarbe auf und kann dadurch weich werden. Kürzen Sie den Rasen um 1,6 cm und schneiden Sie ihn alle paar Tage oder alle ein bis zwei Tage.
Grünpflege
2. Düngung

(1) Düngezeitpunkt: Üblicherweise werden im Frühjahr oder Herbst Vollwertdünger mit Stickstoff, Phosphor und Kalium ausgebracht. In der übrigen Vegetationsperiode muss regelmäßig Stickstoffdünger nachgereicht werden.

(2) Düngemethode: Trockene Düngemittel sollten mit einem Streuwagen vertikal ausgebracht werden. Wasserlösliche Düngemittel sollten idealerweise auf trockenem Laub angewendet und anschließend sofort bewässert werden, um Blattverbrennungen zu vermeiden. Um Verbrennungen durch Dünger zu verhindern, beachten Sie bitte Folgendes: Düngen Sie nicht direkt nach dem Mähen; mähen Sie den Rasen nicht am Düngetag; verwenden Sie beim Mähen keinen Grasfangkorb; stechen Sie die Grasnarbe vor dem Düngen an. Eine ausreichende Stickstoffdüngung ist wichtig für die Wurzelspitzendichte, die Regenerationsfähigkeit, das Wurzelspitzenwachstum und die normale Rasenfarbe. Üblicherweise werden 1–2,5 g Stickstoff pro m² alle 10–15 Tage ausgebracht. Kaliumdünger: Da der Rasenboden sandig ist, wird Kaliumdünger leicht ausgewaschen, was die Hitzebeständigkeit, Kälteresistenz, Trockenheitsresistenz und Trittfestigkeit des Rasens beeinträchtigt und das Wurzelwachstum hemmt. Der Kaliumdüngungsplan sollte daher auf Grundlage einer Bodenanalyse festgelegt werden. Im Allgemeinen entspricht der Kaliumbedarf 50 bis 70 % des Stickstoffbedarfs, wobei eine höhere Kaliummenge mitunter vorteilhaft ist. Bei hohen Temperaturen, Trockenheit und starker Trittbelastung sollte alle 20 bis 30 Tage Kaliumdünger ausgebracht werden. Phosphordünger: Der Bedarf an Phosphordünger ist gering; auch hier sollte die Ausbringung anhand der Bodenanalyse erfolgen, üblicherweise im Frühjahr, Spätsommer und Frühherbst.

3. Bewässerung
Bewässerung ist eine der wichtigstenInstandhaltungsmaßnahmenfür grüne Rasenflächen. Die Bestimmung sollte auf Grundlage der spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Grünfläche und der von ihr beeinflussten Faktoren erfolgen.


Veröffentlichungsdatum: 05.12.2024

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