Die wichtigsten Punkte vonRasenpflegeSind:
1. Unkräuter sollten im ersten Jahr kontinuierlich entfernt werden.
2. Rechtzeitig schneiden. Schneiden Sie das Gras, sobald es 4–10 cm hoch ist. Der Rückschnitt sollte dabei nicht mehr als die Hälfte der Grashöhe betragen. Im Allgemeinen wird der Rasen auf 2–5 cm Höhe gehalten.
3. Während der Vegetationsperiode sollten granulierte Mischdünger mit Stickstoff, Phosphor und Kalium ausgebracht werden. Im Allgemeinen erfolgt die Ausbringung nach dem Rückschnitt und vor der Beregnung.
4. Der Rasen sollte nicht überbeansprucht werden. Nutzungs- und Pflegeintervalle sollten festgelegt und der Rasen regelmäßig abwechselnd zur Nutzung freigegeben werden.
5. Achten Sie auf die Vorbeugung und Bekämpfung von Rasenkrankheiten und Schädlingen. Pflanzen Sie rechtzeitig nach und ersetzen Sie abgestorbene Pflanzenteile.
Rasenbewässerung
Durch Bewässerung kann nicht nur das normale Wachstum des Rasens aufrechterhalten werden, sondern auch die Widerstandsfähigkeit von Stängeln und Blättern verbessert und die Trittfestigkeit des Rasens erhöht werden.
1. Jahreszeit: Die Rasenbewässerung sollte in der Trockenzeit erfolgen, wenn die Verdunstung größer ist als der Niederschlag. Im Winter, sobald der Rasenboden gefroren ist, ist keine Bewässerung erforderlich.
2. Zeitpunkt: Witterungsbedingt ist der beste Zeitpunkt zum Bewässern eine leichte Brise. Dadurch wird die Verdunstung reduziert und die Blätter können besser abtrocknen. Um die Wassernutzung zu optimieren, eignen sich Morgen und Abend am besten zum Bewässern. Nächtliches Bewässern hingegen schädigt den Rasen, da er zu trocken wird und Krankheiten begünstigt werden können.
3. Wassermenge: In der Trockenzeit während der Rasenwachstumsperiode benötigt der Rasen in der Regel etwa 3 bis 4 cm Wasser pro Woche, um frisch und grün zu bleiben. Bei heißem und trockenem Wetter benötigt ein kräftig wachsender Rasen 6 cm oder mehr Wasser pro Woche. Die benötigte Wassermenge hängt maßgeblich von der Bodenbeschaffenheit des Rasens ab.
4. Methode: Die Bewässerung kann durch Sprühbewässerung, Tropfbewässerung, Flutung und andere Methoden erfolgen. Je nach Pflegeaufwand und Gerätebeschaffenheit können unterschiedliche Methoden eingesetzt werden. Um den Rasen vor dem Wachstumsstopp im Herbst und vor dem Austrieb im Frühjahr zu erhalten, sollte er jeweils einmal bewässert werden. Eine ausreichende und gründliche Bewässerung ist für das Überwintern und die anschließende grüne Austriebszeit des Rasens sehr wichtig.
Krankheitsprävention und -bekämpfung
Klassifizierung von Rasenkrankheiten: Je nach Krankheitserreger lassen sich Rasenkrankheiten in zwei Kategorien einteilen: nicht-infektiöse und infektiöse Krankheiten. Nicht-infektiöse Krankheiten entstehen durch Faktoren, die sowohl auf dem Rasen selbst als auch in der Umwelt liegen. Dazu gehören beispielsweise die falsche Wahl des Rasensaatguts, Nährstoffmangel im Boden, ein Ungleichgewicht der Nährstoffe, zu trockener oder zu nasser Boden sowie Umweltverschmutzung. Diese Krankheiten sind nicht ansteckend. Infektiöse Krankheiten hingegen werden durch Pilze, Bakterien, Viren, Nematoden usw. verursacht. Sie sind hoch ansteckend, und drei Bedingungen müssen für ihr Auftreten erfüllt sein: anfällige Pflanzen, hochpathogene Krankheitserreger und geeignete Umweltbedingungen.
Die Präventions- und Kontrollmethoden sind wie folgt:
(1) Die primären Infektionsquellen von Krankheitserregern müssen beseitigt werden. Boden, Saatgut, Sämlinge, kranke Pflanzen auf dem Feld, Pflanzenreste kranker Pflanzen und nicht kompostierter Dünger sind die Hauptorte, an denen die meisten Krankheitserreger überwintern und den Sommer überdauern. Daher sind Bodendesinfektion (üblicherweise mit Formalin, d. h. Formalin:Wasser = 1:40, Dosierung 10–15 Liter/m² Bodenoberfläche oder Formalin:Wasser = 1:50, Dosierung 20–25 Liter/m² Bodenoberfläche), Sämlingsbehandlung (einschließlich Quarantäne und Desinfektion von Saatgut und Sämlingen; die übliche Desinfektionsmethode für Rasenflächen ist: Saatgut 20–60 Minuten in 1–2%iger Formalinlösung einweichen, anschließend waschen, trocknen und aussäen) sowie die rechtzeitige Beseitigung von Pflanzenresten kranker Pflanzen und weitere Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich.
(2) Landwirtschaftliche Kontrolle: Geeignetes Gras für geeignete Flächen, insbesondere Auswahl krankheitsresistenter Sorten, rechtzeitige Unkrautbekämpfung, rechtzeitiges Tiefpflügen und Feindüngung, rechtzeitige Behandlung kranker Pflanzen und krankheitsbefallener Bereiche sowie Verbesserung des Wasser- und Düngemanagements.
(3) Chemische Bekämpfung: Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln. In der Regel wird im zeitigen Frühjahr, bevor die Rasenflächen in die Hauptwachstumsphase eintreten (also bevor der Rasen anfällig für Krankheiten wird), eine angemessene Menge Pflanzenschutzmittellösung einmalig ausgesprüht. Anschließend wird alle zwei Wochen, insgesamt 3-4 Mal, nachgesprüht. Dies beugt verschiedenen Pilz- und Bakterienkrankheiten vor. Unterschiedliche Krankheitsarten erfordern unterschiedliche Pflanzenschutzmittel. Dabei sind die Konzentration des Pflanzenschutzmittels, der Zeitpunkt und die Häufigkeit der Spritzungen sowie die Spritzmenge zu beachten. Die beste Wirkung erzielt man in der Regel, wenn die Rasenblätter trocken sind. Die Anzahl der Spritzungen richtet sich nach der Wirkungsdauer des Pflanzenschutzmittels. Üblicherweise wird alle 7-10 Tage gesprüht, insgesamt sind 2-5 Spritzungen ausreichend. Nach Regenfällen sollte erneut gesprüht werden. Um Resistenzen zu vermeiden, sollten verschiedene Pflanzenschutzmittel möglichst gemischt oder abwechselnd eingesetzt werden.
Schädlingsbekämpfung
1. Die Hauptursachen für Schädlingsschäden an Rasenflächen: Der Boden wird nicht mit Insektenschutzmitteln behandelt, bevor er beschädigt wird.Rasenbepflanzung(Tiefenpflügen und Trocknen des Bodens, Ausgraben und Aufsammeln von Insekten, Bodendesinfektion usw.); der ausgebrachte organische Dünger ist nicht ausgereift; Vorbeugende Maßnahmen und Bekämpfung erfolgen nicht rechtzeitig oder das Medikament wird unsachgemäß oder unwirksam angewendet usw.
2. Integrierte Bekämpfung von Rasenschädlingen
(1) Landwirtschaftliche Bekämpfung: geeignete Böden und Gräser, tiefes Pflügen und Trocknen des Bodens vor der Aussaat, Ausgraben und Entfernen von Insekten, Ausbringen von vollständig zersetztem organischem Dünger, rechtzeitige Bewässerung usw.
(2) Physikalische und manuelle Bekämpfung: Lichtfallen, Abtötung durch Kontakt mit Pestiziden und vergiftetem Boden, manuelles Fangen usw.
(3) Biologische Bekämpfung: d. h. die Bekämpfung mittels natürlicher Feinde oder pathogener Mikroorganismen. Beispielsweise ist der Grüne Muscardine der wirksamste pathogene Mikroorganismus zur Bekämpfung von Engerlingen, und die Bekämpfungswirkung beträgt 90 %.
(4) Chemische Bekämpfung: Insektizide sind hauptsächlich organische Phosphorverbindungen. Im Allgemeinen sollte nach der Anwendung so bald wie möglich bewässert werden, um die Verteilung des Mittels zu fördern und Verluste durch Photodegradation und Verflüchtigung zu vermeiden. Bei oberflächennahen Schädlingen wird häufig gespritzt. Bei manchen Schädlingen, wie z. B. Rasenbohrern, sollte jedoch frühestens 24–72 Stunden nach der Anwendung bewässert werden. Gängige Methoden sind Saatgutbehandlung, Giftköder oder Spritzen. Die genannten Maßnahmen können für einen durchschnittlichen Rasen ausreichend sein. Bei richtiger Rasenpflege wird die Widerstandsfähigkeit des Rasens deutlich erhöht.
Veröffentlichungsdatum: 10. Februar 2025