Heute möchten wir Ihnen als Leser einige Tipps zur Überwinterung von Grünpflanzen geben.
E. Baumpflege
Die kurzen Tage und sinkenden Temperaturen im Herbst signalisieren dem Gras: Der Winter naht. Damit das Gras möglichst viele Nährstoffe aufnehmen kann, müssen weitere wichtige Faktoren berücksichtigt werden. Zunächst ist ausreichend Sonnenlicht unerlässlich. Licht ist für die Photosynthese während der Abhärtung entscheidend: Ohne Sonnenlicht ist die Photosynthese eingeschränkt, was zu einer geringeren Kohlenhydratproduktion und damit zu einer reduzierten Fähigkeit der Graswurzeln, Energie zu speichern, führt. Darüber hinaus haben Schattenverhältnisse einen erheblichen Einfluss auf den Frost-Tau-Wechsel im Winter, insbesondere auf den Beginn starker Kälte. Während der kalten Monate herrschen im Süden der USA geringe Lichtverhältnisse, wodurch sich die Strahlungsenergie über eine größere Fläche verteilen kann. Die Wirkung des Lichts nimmt im Verlauf des Frost-Tau-Zyklus allmählich zu.
Beurteilen Sie die Lichtintensität in verschiedenen Bereichen des Golfplatzes (insbesondere auf den Grüns) und nutzen Sie das Sonnenlicht aus Osten und Süden in diesen Bereichen optimal. Bäume können das Erscheinungsbild des Golfplatzes verändern, dürfen aber die normale Platzpflege nicht behindern.
F. Entwässerung
Es ist sehr wichtig, die Rasenfläche im Winter gut zu bewässern, insbesondere in Gebieten mit starken Temperaturschwankungen. In tiefer gelegenen Bereichen des Golfplatzes kann sich Wasser sammeln und schnell gefrieren, wodurch die Grashalme bei niedrigen Temperaturen entweder austrocknen oder absterben. Eine mangelhafte Oberflächenentwässerung an Rasenrändern und auf den Putting-Greens ist ein häufiges Problem, und vieleRasenmanagerwird die Fläche neu asphaltieren, um Winterschäden zu minimieren.
Eine Methode besteht darin, mit einem Pitchgabelmesser Gras und Unterboden um die Grüns herum aufzulockern, um einen Damm zu errichten, der das Abfließen von Wasser verhindert. Diese Arbeiten werden üblicherweise im Spätherbst oder Frühwinter durchgeführt, damit sich der Rasen bis zur Eröffnung des Platzes im Folgejahr schnell erholen kann, ohne dass die Bespielbarkeit beeinträchtigt wird. Solche kleinen Veränderungen sind an Wochentagen kaum sichtbar, machen sich aber bei nächtlichen Regenfällen oder Frost-Tau-Wechseln deutlich bemerkbar.
Rasenpfleger ergreifen auch Maßnahmen zur Regenwasserableitung für höher gelegene Grüns (die anfälliger für Erosion durch Flusswasser oder Schneeschmelze sind). Regen-, Schmelz- und Eiswasser können mithilfe von Auffangrinnen (einschließlich Wassereinläufen) effektiv abgefangen werden. Die Positionierung der Wassereinläufe ist entscheidend. In den kalten Monaten ist der Boden gefroren, und selbst wenn die Steinauffangrinne entfernt wird, kann das abfließende Wasser möglicherweise nicht vollständig abgeleitet werden. Das restliche Wasser fließt dann auf das Grün und erhöht das Risiko von Staunässe. Am besten lässt sich die optimale Position für die Wassereinläufe ermitteln, indem man den Wasserfluss an Regentagen genau beobachtet und anschließend Tabellen für verschiedene Situationen erstellt, um festzustellen, welche Bereiche eine verbesserte Entwässerung benötigen.

G. Belüftung und Topdressing
Zu viel Abdeckung (z. B. mit Strohmatten oder Schattiernetzen) beeinträchtigt die Überlebensfähigkeit des Rasens in strengen Wintern. Bei extremen Temperaturen können die oberirdischen Pflanzenteile und andere Teile, die den Boden berühren, nicht nach oben wachsen. In windigen Gebieten führt eine zu dicke Filzschicht (mehr als 2,5 cm) leicht zu Austrocknung und schädigt die Rasenoberfläche. Beim Auftauen dringt die Filzschicht ein und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Staunässe. Um dem entgegenzuwirken, sind Aerifizierung und eine Oberflächenbehandlung erforderlich. Laut dem heimischen Netzwerk für Golfplatzbau und -pflege ist die Winterdüngung aufgrund der niedrigen Temperaturen, der geringeren Bakterienvermehrung und des geringeren Wasserbedarfs sinnvoll, da dadurch auch der Düngerverlust reduziert wird. Nach der Winterdüngung kann die Düngermenge im späten Frühjahr und frühen Sommer des Folgejahres entsprechend reduziert werden. Die über das Jahr verteilte Düngermenge ändert sich dadurch kaum, und das Risiko von Sommerkrankheiten des Rasens wird verringert. Es bietet auch einige Tipps zur Winterdüngung: Sobald das Gras im Winter gelb wird, verteilen Sie 15 g Volldünger pro Quadratmeter gleichmäßig, decken Sie die Fläche im Winter mit Sand ab und wässern Sie anschließend gründlich. Bilden sich am nächsten Tag weiße Kristalle an den Blattspitzen, ist zu viel Dünger verwendet worden. Befeuchten Sie die Fläche mit etwas Wasser, ziehen Sie sie mit einem dicken Seil durch und wässern Sie anschließend erneut. Warten Sie nach der Bewässerung 5–7 Tage. Bei gefrorenem Boden ist keine weitere Bewässerung nötig.
Viele Jahre lang haben Rasenpfleger am Ende der Saison große Mengen an Oberbodenbelag auf den Rasen aufgebracht, was diesen zusätzlich belastet und ihn zwingt, mit den niedrigen Temperaturen zurechtzukommen. Theoretisch sollte das oberirdische Wachstum des Grases durch die trockene Umgebung geschützt werden. Das Problem entsteht jedoch durch Sanderosion, da Niederschläge den Sand an den Rasenrand spülen können. Durch die Ansammlung von Oberbodenbelag bildet der Rasen leichter eine widerstandsfähige Oberfläche. Der Oberbodenbelag sorgt für eine festere Oberfläche, sodass die Fußabdrücke von Golfern weniger sichtbar sind. Häufigkeit und Menge des Oberbodenbelags sollten sich nach dem jeweiligen Wachstumsstadium der Grassorte richten, wobei gleichzeitig die aktiven Wachstumsspitzen der Pflanzen geschützt werden müssen.
Die Vorbereitung des Rasens auf den Winter ist größtenteils Aufgabe des Greenkeeping-Teams. Herkömmliches Topdressing kann den Schutz und die Drainage des oberen Bodenbereichs nur teilweise verbessern. Dabei muss ein Gleichgewicht gefunden werden zwischen dem Schutz des Rasens am Saisonende und der Gewährleistung der Bespielbarkeit. Greenkeeper verwenden außerdem schwarzen Sand zum Topdressing, um die Temperatur in Rasennähe zu regulieren. Durch die Anregung höherer Bodentemperaturen wird die Bespielbarkeit des Rasens verbessert.RasenpflegeDurch das Wachstum werden mehr Kohlenhydrate aufgenommen und eine bessere Vorbereitung auf den Winter getroffen.
Veröffentlichungsdatum: 23. Dezember 2024