Heute setzen wir die gestrige Reihe fort und erklären Ihnen weiterhin die grundlegenden Konzepte der Rasenpflege.
Reduzierung der Trittbelastung und Reduzierung des Konzepts der physiologischen Belastbarkeitsgrenze des Stresses
JedeRasensortenRasen besitzt funktionelle und optische Eigenschaften. Diese Merkmale bestimmen die individuellen Charakteristika jeder Sorte. Unabhängig von der Rasenart benötigt er jedoch ein optimales Wachstumsumfeld und ausreichend Wasser. Ein ebener Boden mit Feuchtigkeit, Temperatur, Licht, Nährstoffen, guter Durchlässigkeit sowie günstigen physikalischen und chemischen Eigenschaften ist dafür unerlässlich.
Während des eigentlichen Wachstumsprozesses muss Rasengras jedoch verschiedenen Belastungen standhalten. Häufige mechanische und manuelle Eingriffe, die Pflege des Rasens sowie Bewässerung und Regen, die den Boden auswaschen und erodieren, schädigen den Rasen. Die Verdichtung des Untergrunds führt zu Bodenverdichtung und damit zur Zerstörung der optimalen Wachstumsbedingungen für das Rasengras. Die Aktivität der Bodenmikroorganismen wird stark reduziert, und die Bildung einer dicken Grasnarbe verstärkt sich. Dadurch wachsen die Rasenwurzeln in diese Grasnarbe hinein.
Die vertrocknete Grasschicht blockiert den Boden, der eine wichtige Pufferfunktion für das Wurzelsystem des Rasens erfüllt. Dieses große Volumen speichert und gibt langsam Wasser, Wärme, Nährstoffe, Luft usw. wieder ab, wodurch das Wurzelsystem oberflächlich wird und das Rasengras schlecht wächst. Extreme Wasserknappheit, Düngermangel, Hitzeschäden und Frostschäden können die Folge sein. Bei Regenwetter kommt es aufgrund der Schwammwirkung der Grasschicht zu starker Wasseransammlung, was die Drainage behindert. Das Betreten des Bodens führt zu Bodenverdichtung. Die Verdickung der vertrockneten Grasschicht erschwert zudem das Eindringen von Wasser, Dünger und Pflanzenschutzmitteln, sodass die Pflegemaßnahmen nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen. Darüber hinaus bietet die vertrocknete Grasschicht Schädlingen und Krankheiten einen idealen Lebensraum und Unterschlupf. Kurz gesagt: Häufiges Betreten, insbesondere durch große Maschineneinsätze nach Regenfällen, ist eine der Hauptursachen für schlechtes Rasenwachstum.

Obwohl es gelindert werden kann durchLochbohrungDurch Ausdünnen, Kratzen, Einstechen usw. – diese Verbesserungsmaßnahmen führen auch zu Trittbelastung. Rasenpflege ist daher dringend geboten. Die Pflegekräfte müssen die Trittbelastung des Rasens minimieren und die Belastung durch Regentage reduzieren. Maßnahmen, insbesondere der Einsatz großer Maschinen, reduzieren den Stress für den Rasen und ermöglichen ihm ein optimales Wachstum. So entwickelt er die gewünschte funktionelle und optische Qualität und verbessert die Qualität des Golfplatzes. Der Stress für den Rasen zeigt sich auch in einem anderen Aspekt: Das unzureichende Verständnis der physiologischen Belastungsgrenzen verschiedener Rasensorten. Um die Ebenheit und Dichte des Grüns zu verbessern und die Geschwindigkeit zu erhöhen, haben extrem kurze Schnitte und starkes Walzen zu einer zu starken Bodenverdichtung geführt. Das Grün wächst dünn und ist in einem pflegebedürftigen Zustand. Es zeigt Anzeichen von Nährstoffmangel und ist anfälliger für Krankheiten.
Tatsächlich verhalten sich das Wachstum von Wurzeln und Blättern direkt proportional. Je länger die Halme und Blätter, desto ausgeprägter ist das Wurzelsystem des Rasens. Im Gegenteil, ein dünnes Wurzelsystem führt zu einem schwachen Wurzelsystem. Starker Walzdruck beeinträchtigt das Rasenwachstum. In einer ungünstigen Umgebung wächst das Wurzelsystem und verkümmert. Die Grünphase wird zwar beschleunigt, aber der Rasen ist gefährdet. Von einer solchen forcierten Vorgehensweise, unabhängig von Art und Grund, ist abzuraten. Verschiedene Arten weisen unterschiedliche physiologische Merkmale auf. Für optimale Ergebnisse sollten daher wissenschaftlich fundierte Pflege- und Managementpläne auf die jeweiligen physiologischen Eigenschaften abgestimmt sein.
Veröffentlichungsdatum: 04.09.2024