Die Bewässerung ist die wichtigste und häufigste Instandhaltungsmaßnahme auf Golfplätzen. Da die meisten der aktuell gängigen High-End-GolfplätzeGolfplatzDa Rasenflächen auf Sandschichten angelegt werden, ist häufiges Bewässern unerlässlich. Heutzutage kommen meist automatische oder halbautomatische Beregnungsanlagen zum Einsatz, die die Arbeitseffizienz deutlich steigern können, aber gleichzeitig auch Probleme verursachen. Am häufigsten bleiben die Hügel trocken, während sich auf den Fairways und in tiefer gelegenen Bereichen Wasser angesammelt haben kann (auch Bereiche mit höheren Fairways oder dickerer Sanddecke sind oft trocken). In diesem Fall können folgende Maßnahmen ergriffen werden:
1. Stellen Sie die Bewässerungszeit für das Fairway (bzw. die ebene Fläche) und das Hochgrasgebiet (Hügelbereich) entsprechend den Geländeunterschieden ein. Stellen Sie beispielsweise die Bewässerungszeit für das Fairway auf 3 Minuten und für das Hochgrasgebiet auf 6 Minuten ein.
2. Entwässerung einrichten
Die Installation von Blindrinnen in tiefliegenden Gebieten oder Gebieten mit schlechter Entwässerung ist eine wirksame Maßnahme zur Lösung von Wasseransammlungen.

3. Manuelle Zusatzbewässerung
Aufgrund von Windeinflüssen und dem Eigendruck der Beregnungsanlage kann es in einigen beregneten Bereichen zeitweise zu Wassermangel kommen, der eine künstliche Zusatzbewässerung erfordert. In diesen trockenen Bereichen erscheint der Rasen in den frühen Stadien der Trockenheit schwarz und dunkelgrün. Das Phänomen des fehlenden Grüns und des verwelkten, gelben Grases ist relativ deutlich und mit bloßem Auge gut erkennbar. Eine künstliche Zusatzbewässerung ist sinnvoll. Besonders im jungen Stadium des Rasens wachsen aufrecht wachsendes Schwingelgras, Wiesenrispe und ähnliche Gräser nicht so schnell wie Straußgras und andere Ausläufer. In dieser Phase bilden sich häufig kahle Stellen im hohen Gras. Künstliche Zusatzbewässerung ist die beste Methode, den Rasen wieder aufzufüllen. Die beste Pflege für angelegte Rasenflächen besteht darin, eine Überbewässerung durch die Beregnungsanlage in anderen Bereichen zu vermeiden.
4. Verbesserung der Pritsche
In einigen stärker von Dürre betroffenen Gebieten kann man eine angemessene Menge Torf hinzufügen undorganischer DüngerDer Verbesserungseffekt wird deutlich spürbar sein, aber übermäßiger Gebrauch sollte vermieden werden.
Veröffentlichungsdatum: 26. August 2024