Wasser ist der entscheidende Faktor für das Überleben, das Wachstum und die Qualität von Rasenflächen in ariden, semiariden und subhumiden Gebieten. Um ein gutes Rasenwachstum in diesen Regionen zu gewährleisten, sind Bewässerung und Wasserzufuhr unerlässlich. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, Wasser für den Rasen zu sparen. Im Wesentlichen lassen sich drei Methoden anwenden: technische Wassereinsparung, Wassereinsparung durch bauliche Maßnahmen und Wassereinsparung durch Pflanzeneinsparung.
Technische Wassereinsparung umfasst im Wesentlichen die sinnvolle Planung und Installation von Bewässerungs- und Sprinkleranlagen, um den Wasserverlust beim Transport und der Ausbringung zu minimieren. Dazu gehört auch die sinnvolle Anlage oder Sanierung von Rasenflächen, um die Versickerung und Verdunstung des Bewässerungswassers zu reduzieren. Die Intensität der Sprinklerbewässerung muss präzise gesteuert werden, um Oberflächenwasseransammlungen und -abflüsse zu vermeiden. Als Wasserquelle kann aufbereitetes Abwasser oder Oberflächenwasser verwendet werden.
Technische Wassereinsparung
1. Ein geeignetes Bewässerungssystem ist erforderlich, um die optimale Bewässerungsmenge zu ermitteln. In bestimmten Bereichen sollte die Bewässerung dem minimalen Wasserbedarf des Rasens angepasst werden. Der Feuchtigkeitsgehalt des Rasenbodens, der Luft und des Rasens selbst ist zu überwachen und zum richtigen Zeitpunkt zu bewässern.
2. Instandhaltungs- und Managementmaßnahmen (1) Erhöhen derRasenmähermesserHöheres Rasengras ist 1,3 bis 2,5 cm höher und hat tiefere Wurzeln. Da der Boden von der Oberfläche nach unten austrocknet, können die Wurzeln Wasser in tieferen Schichten leichter aufnehmen. Je höher der Stoppel, desto größer die Blattfläche und desto stärker die Transpiration. Der Vorteil des tieferen Wurzelsystems gleicht jedoch den Nachteil der größeren Blattfläche aus. Die größeren Blätter beschatten die Bodenoberfläche, reduzieren die Verdunstung und schützen die Rhizome vor Hitzeschäden.

(2) Reduzieren Sie die Anzahl der Mähvorgänge. Der Wasserverlust an der Schnittstelle nach dem Mähen ist erheblich. Je öfter gemäht wird, desto mehr Wunden entstehen. Die Messer des Rasenmähers sollten scharf sein. Mähen mit stumpfen Messern führt zu rauen Wunden und verlängert die Heilungsdauer.
(3) Bei Trockenheit sollte weniger Stickstoffdünger verwendet werden. Ein hoher Stickstoffanteil im Dünger lässt das Gras schneller wachsen, erhöht den Wasserbedarf und sorgt für grüne, saftige Blätter, die dadurch anfälliger für Welke werden. Kaliumreiche Dünger sollten eingesetzt werden, um die Trockenresistenz des Grases zu verbessern.
(4) Ist die Filzschicht zu dick, kann sie mit einem Vertikutierer entfernt werden. Eine dicke Filzschicht lässt die Graswurzeln flacher wachsen und verlangsamt die Wasserinfiltration, wodurch die Wassernutzungseffizienz des Rasens sinkt.
(5) Verwenden Sie einen Bodenkernbohrer, um den Boden zu belüften, die Durchlässigkeit zu erhöhen und das Stamm- und Wurzelwachstum zu verbessern.
(6) Weniger Herbizide verwenden, da einige Herbizide die Wurzeln schädigen können.Rasenpflanzen.
(7) Beim Anlegen eines neuen Rasens sollten organische Stoffe und bodenverbessernde Materialien verwendet werden, um die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens zu erhöhen.
(8) Vor der Bewässerung den Wetterbericht prüfen, um festzustellen, ob Regen zu erwarten ist. Mit einem Regenmesser die Niederschlagsmenge genau messen. Bei ergiebigem Regen die Bewässerung verschieben oder reduzieren.
(9) Netzmittel und Wasserspeichermittel sachgemäß anwenden. Sie besitzen einzigartige wasserabsorbierende, wasserspeichernde und wasserhaltende Eigenschaften, können Wasser wiederholt aufnehmen und Regen- oder Bewässerungswasser schnell im Boden speichern, wodurch Wasserverluste und die Anzahl der Bewässerungen reduziert werden.
Veröffentlichungsdatum: 29. Oktober 2024