Die Kenntnis der Bewässerungsmenge und -dauer des Rasens ermöglicht die Bestimmung der Bewässerungshäufigkeit. Nach der letzten Bewässerung kann, je nach Anzeichen von Wassermangel, erneut bewässert werden. Die Bewässerungshäufigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Rasensorte, der Bodenbeschaffenheit, der Topografie und der Intensität der Bewässerung.Rasenpflege, Wetterbedingungen usw.
Generell gilt: Während der trockeneren Wachstumsperiode ist es am besten, ein- bis zweimal wöchentlich zu bewässern. Kann der Boden viel Wasser in der Wurzelschicht speichern, genügt eine wöchentliche Bewässerung des gesamten Wasserbedarfs. In heißen und trockenen Gebieten sollte die wöchentliche Bewässerungsmenge mindestens 6 cm betragen. Hier empfiehlt sich eine ein- bis zweimal wöchentliche, durchdringende Bewässerung. Sandige Böden sollten zweimal wöchentlich bewässert werden, wobei alle drei bis vier Tage die Hälfte des wöchentlichen Wasserbedarfs gegeben wird. Lehm- und tonlehmige Böden müssen einmal gründlich gewässert und anschließend nach dem Abtrocknen erneut bewässert werden. Die Bewässerungstiefe sollte 10–15 cm betragen.
Rasenflächen können in der Regel nicht täglich bewässert werden. Ist die Bodenoberfläche ständig feucht, wachsen die Wurzeln näher an die oberste Bodenschicht heran. Lässt man die obersten Zentimeter des Bodens zwischen den Bewässerungen austrocknen, können die Wurzeln tiefer in den Boden wachsen und nach Feuchtigkeit suchen. Zu häufiges Bewässern kann außerdem Probleme wie stärkere Krankheiten und Unkrautwuchs verursachen.
Manche pflegeintensive Rasenflächen, wie beispielsweise Golf-Putting-Greens, erfordern tägliche Bewässerung.Grün GrasDer Rasen wird oft so kurz gemäht, dass die Wurzeln nur noch an der Bodenoberfläche liegen. Die obersten Zentimeter des Bodens trocknen schnell aus, und ohne regelmäßige Bewässerung welkt der Rasen.
Veröffentlichungsdatum: 15. Juli 2024
