Das Grün ist eine sorgfältig gepflegte Rasenfläche rund um das Golfloch. Es ist der wichtigste und am sorgfältigsten gepflegte Teil des Golfplatzes. Seine Qualität bestimmt die Gesamtbewertung des Golfplatzes. Hochwertige Grüns zeichnen sich durch niedrigen Rasen, eine hohe Dichte an Ästen und Blättern, eine glatte und gleichmäßige Oberfläche sowie eine gute Elastizität aus. Daher ist die Pflege der Grüns sehr anspruchsvoll. Die tägliche Pflege sollte unter folgenden Aspekten erfolgen:
1. Bewässerung
Bewässerung ist eine unverzichtbare Arbeit fürtägliche WartungDie Wasserspeicherfähigkeit des Sanduntergrunds der Grüns ist gering, und häufiges Mähen verringert die Wasseraufnahmefähigkeit des Rasens. Daher ist eine ausreichende Bewässerung notwendig, um ein kräftiges Wachstum des Rasens zu gewährleisten.
Die Bewässerung sollte nach dem Prinzip „kleine Mengen, mehrmals täglich“ erfolgen, insbesondere im Sommer oder in trockenen Herbstmonaten. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche und die Rhizome stets feucht bleiben. Die Anzahl der Bewässerungen pro Tag ist nicht begrenzt und liegt zwischen 3 und 6 Mal. Die beste Bewässerungszeit ist nachts oder früh morgens. Zu dieser Zeit ist der Wind schwach, die Luftfeuchtigkeit hoch und die Temperatur niedrig, wodurch die Verdunstung reduziert wird. Bei einer Bewässerung mittags verdunstet die Hälfte des Wassers, bevor es den Boden erreicht. Vermeiden Sie daher die Mittagssonne. Zu hohe Luftfeuchtigkeit im Rasen kann jedoch Krankheiten begünstigen. Eine Bewässerung in der Nacht hält den Rasen lange feucht, wodurch die Wachsschicht und andere Schutzschichten auf der Oberfläche der Rasenpflanzen dünner werden. Krankheitserreger und Mikroorganismen können sich so leichter ausbreiten und in das Pflanzengewebe eindringen. Daher ist der frühe Morgen die beste Zeit zum Bewässern. Wässern Sie den Rasen gründlich und vollständig, aber vermeiden Sie Staunässe. Die Bewässerung sollte darauf beschränkt sein, die Oberfläche nur leicht anzufeuchten und keinen Wasserstrahl zu erzeugen. Wasser dringt in der Regel 15 bis 20 cm tief ein. Stellen Sie die Düse beim Bewässern auf einen feinen Sprühnebel ein, um große Wassertropfen zu vermeiden, die auf die Oberfläche des Grüns gelangen könnten.

2. Düngung
Der Rasen wird auf einem sandbasierten Untergrund angelegt. Dieser Untergrund speichert Nährstoffe schlecht. Ein Großteil des Basisdüngers, wie beispielsweise des beigemischten Torfs, geht durch Auswaschung verloren. Daher benötigt der Rasen viel Dünger, wobei der Stickstoffbedarf im ersten Jahr höher ist als in den Folgejahren. Bei der Anlage eines Rasens sollte die erste Düngung erfolgen, sobald die Sämlinge etwa 2,5 cm hoch sind. Hauptsächlich wird Stickstoffdünger verwendet, und zwar mit 3 Gramm pro Quadratmeter. Anschließend sollte alle 10 bis 15 Tage gedüngt werden, und zwar mit einer Aufwandmenge von 1 bis 3 Gramm pro Quadratmeter. Im Allgemeinen empfiehlt sich ein Wechsel zwischen reinem Stickstoffdünger und Volldünger. Volldünger kann in Kombination mit einer Bodenverbesserung im Frühjahr und Herbst ausgebracht werden, während Stickstoffdünger üblicherweise als Kopfdüngung verwendet wird. Bei Düngemitteln zum vollen Preis handelt es sich hauptsächlich um schnell wirkende Düngemittel mit hohem Stickstoff- und hohem Phosphor- sowie niedrigem Kaliumgehalt, wobei das Verhältnis von Stickstoff, Phosphor und Kalium vorzugsweise 5:3:2 beträgt.
Je nach Darreichungsform des Düngers und den Bedürfnissen des Rasens,DüngemittelanwendungDie Düngung erfolgt üblicherweise durch Sprühen. Trockener Granulatdünger wird breitflächig, streifenweise oder punktuell ausgebracht. Flüssigdünger und wasserlösliche Dünger können gesprüht werden, trockener Granulatdünger breitflächig oder punktuell. Bei der manuellen oder maschinellen Düngung wird der Dünger in zwei Hälften geteilt, eine horizontal und eine vertikal. Bei geringen Düngermengen kann er mit Sand vermischt werden, um eine gleichmäßigere Verteilung zu erzielen. Düngen Sie am besten, wenn die Sämlinge trocken sind, damit der Dünger nicht an den Blättern kleben bleibt und Verbrennungen verursacht. Wässern Sie die Sämlinge unmittelbar nach der Düngung, um Verbrennungen durch den Dünger zu vermeiden. Düngen Sie während des gesamten Wachstumsstadiums bis zur vollen Reife der Pflanzen.
Veröffentlichungsdatum: 12. November 2024