Wie man Rasenflächen pflegt

Rasenflächen werden nicht ein für alle Mal angelegt. Wie Kinder brauchen sie ständige, sorgfältige Pflege, um gesund zu wachsen. Viele Gärtner ignorieren dies und erzielen daher nicht die gewünschten Ergebnisse. Im Folgenden finden Sie einige grundlegende Maßnahmen zur Rasenpflege. Wenn Sie diese beachten, wird Ihr Rasen lange schön aussehen und seine Lebensdauer verlängern.

I. Beschneiden und Beschneiden
Der Rückschnitt ist eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen. Grundsätzlich sollte man nicht mehr als ein Drittel der Grashöhe zurückschneiden. Die folgende Tabelle zeigt unsere empfohlene Stoppelhöhe. Selbstverständlich müssen diese Vorgaben je nach Nutzung des Rasens oder begrenzten personellen und materiellen Ressourcen nicht strikt eingehalten werden: Sorte Einheit: cm Wiesenrispe 3,8–6,4 Rohrschwingel 3,8–7,6 Weidelgras 3,8–7,6 Straußgras 0,5–2,5 Bermudagras 0,6–3,8 Zoysia 1,3–5. Der Rückschnitt dient nicht nur der Verschönerung, sondern fördert vor allem die Bestockung, erhöht die Dichte, Ebenheit und Elastizität des Rasens, verbessert seine Strapazierfähigkeit und verlängert seine Lebensdauer. Regelmäßiger Rückschnitt hemmt zudem die Blüte und Samenbildung von Rasenunkräutern, sodass diese sich nicht vermehren können und nach und nach verschwinden.

II. Oberflächenbedeckung
FürRasen-OberbedeckungEs können chemische oder organische Düngemittel verwendet werden. Bei der Anwendung chemischer Düngemittel sind folgende Punkte zu beachten:
1. Das Verhältnis von N:P:K sollte auf 5:4:3 eingestellt werden;
2. Die allgemeine Ausbringungsmenge im Boden beträgt 20 kg/mu;
3. Unter normalen Umständen werden Düngemittel im Süden im Herbst und im Norden im Frühjahr ausgebracht.
4. Düngung und Bewässerung sollten sorgfältig aufeinander abgestimmt werden, um Schäden am Rasen durch unsachgemäße Anwendung zu vermeiden. Bei geeigneten Bedingungen empfiehlt sich die Verwendung von Flüssigdünger im richtigen Mischungsverhältnis. Organische Dünger werden hauptsächlich während der Ruhephase des Rasens ausgebracht, in der Regel mit einer Menge von 1000–1500 kg/mu, alle zwei bis drei Jahre. Die Anwendung organischer Dünger verbessert nicht nur die Lockerung und Durchlässigkeit des Bodens, sondern hilft dem Rasen auch, den Winter gut zu überstehen.

三. Bewässerung
Durch Bewässerung kann nicht nur das normale Wachstum des Rasens aufrechterhalten werden, sondern auch die Widerstandsfähigkeit von Stängeln und Blättern verbessert und die Trittfestigkeit des Rasens erhöht werden.
1. Jahreszeit: Der Rasen sollte in der Trockenzeit bewässert werden, wenn die Verdunstung größer ist als der Niederschlag. Im Winter, sobald der Rasenboden gefroren ist, ist keine Bewässerung mehr nötig.
2. Zeitpunkt: Witterungsbedingt ist der beste Zeitpunkt zum Bewässern eine leichte Brise. Dadurch wird die Verdunstung reduziert und das Trocknen der Blätter beschleunigt. Um die Wassernutzung zu optimieren, eignen sich Morgen und Abend am besten zum Bewässern. Nächtliches Bewässern hingegen schädigt den Rasen und kann Krankheiten begünstigen.
3. Wassermenge: In der Trockenzeit während der Rasenwachstumsperiode benötigt der Rasen in der Regel etwa 3 bis 4 cm Wasser pro Woche, um frisch und grün zu bleiben. Bei heißem und trockenem Wetter benötigt ein kräftig wachsender Rasen 6 cm oder mehr Wasser pro Woche. Die benötigte Wassermenge hängt maßgeblich von der Bodenbeschaffenheit des Rasens ab.
4. Bewässerungsmethoden: Die Bewässerung kann durch Sprühbewässerung, Tropfbewässerung, Flutbewässerung und andere Methoden erfolgen. Je nach Pflegeaufwand und Gerätebeschaffenheit können unterschiedliche Methoden eingesetzt werden. Um zu verhindern, dass der Rasen im Herbst austreibt und im Frühjahr wieder grün wird, sollte er einmalig gründlich bewässert werden. Dies ist sehr wichtig, damit der Rasen den Winter übersteht und im Frühjahr wieder grün wird.
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IV. Krankheitsvorbeugung und -bekämpfung
1. Klassifizierung von Rasenkrankheiten
Rasenkrankheiten lassen sich anhand der Erreger in zwei Kategorien einteilen: nichtinfektiöse und infektiöse Krankheiten. Nichtinfektiöse Krankheiten entstehen durch Faktoren, die sowohl auf dem Rasen selbst als auch in der Umwelt liegen. Dazu gehören beispielsweise die falsche Wahl des Rasensamens, Nährstoffmangel im Boden, ein Ungleichgewicht der Nährstoffe, zu trockener oder zu nasser Boden sowie Umweltverschmutzung. Diese Krankheiten sind nicht ansteckend. Infektiöse Krankheiten hingegen werden durch Pilze, Bakterien, Viren, Nematoden usw. verursacht. Sie sind hoch ansteckend, und drei Bedingungen müssen für ihr Auftreten erfüllt sein: anfällige Pflanzen, hochpathogene Erreger und geeignete Umweltbedingungen.

2. Präventions- und Kontrollmethoden sind wie folgt:
(1) Die primären Infektionsquellen von Krankheitserregern müssen beseitigt werden. Boden, Saatgut, Sämlinge, kranke Pflanzen auf dem Feld, Pflanzenreste kranker Pflanzen und nicht kompostierter Dünger sind die Hauptorte, an denen die meisten Krankheitserreger überwintern und den Sommer überdauern. Daher sind folgende Maßnahmen erforderlich: Bodendesinfektion (üblicherweise mit Formalin, d. h. Formalin:Wasser = 1:40, 10–15 Liter/m² Bodenoberfläche oder 1:50, 20–25 Liter/m² Bodenoberfläche), Sämlingsbehandlung (einschließlich Quarantäne und Desinfektion von Saatgut und Sämlingen; die gängige Desinfektionsmethode für Rasenflächen ist: Saatgut 20–60 Minuten in 1–2%iger Formalinlösung einweichen, anschließend waschen, trocknen und aussäen) sowie die rechtzeitige Beseitigung von Pflanzenresten kranker Pflanzen und weitere Bekämpfungsmaßnahmen.
(2) Landwirtschaftliche Vorbeugung und Bekämpfung: Geeignete Böden und Gräser wählen, insbesondere krankheitsresistente Sorten anbauen, Unkraut rechtzeitig entfernen, tief pflügen und fein düngen, kranke Pflanzen und betroffene Stellen umgehend behandeln sowie die Bewässerung und Düngung optimieren. (3) Chemische Bekämpfung: Pflanzenschutzmittel spritzen. In der Regel im zeitigen Frühjahr, bevor die verschiedenen Rasenarten in die Hauptwachstumsphase eintreten (d. h. bevor der Rasen erkrankt), eine angemessene Menge Bordeauxbrühe spritzen. Anschließend alle zwei Wochen wiederholen, insgesamt drei- bis viermal hintereinander. Dies beugt verschiedenen Pilz- und Bakterienkrankheiten vor. Je nach Krankheitsart sind unterschiedliche Pflanzenschutzmittel erforderlich. Dabei sind die Konzentration, der Zeitpunkt und die Häufigkeit der Spritzungen sowie die Spritzmenge zu beachten. Die beste Wirkung erzielt man in der Regel, wenn die Rasenblätter trocken sind. Die Anzahl der Spritzungen richtet sich nach der Wirkungsdauer des Pflanzenschutzmittels; üblicherweise ist eine Spritzung alle sieben bis zehn Tage ausreichend, insgesamt sind zwei bis fünf Spritzungen ausreichend. Nach Regenfällen sollte erneut gespritzt werden. Um Resistenzen zu vermeiden, sollten verschiedene Pflanzenschutzmittel möglichst gemischt oder abwechselnd angewendet werden.

Ja. Schädlingsbekämpfung
1. Hauptursache für Schädlingsschäden an Rasenflächen: Der Boden wurde zuvor nicht mit Insektiziden behandelt.Rasenkonstruktion(Tiefpflügen und Trocknen des Bodens, Ausgraben des Bodens zur Insektenentfernung, Bodendesinfektion usw.); der ausgebrachte organische Dünger wurde nicht zersetzt; die frühzeitige Vorbeugung und Bekämpfung erfolgte nicht rechtzeitig oder das Pestizid wurde unsachgemäß angewendet oder war unwirksam usw.

2. Integrierte Bekämpfung von Rasenschädlingen
(1) Landwirtschaftliche Bekämpfung: geeignete Böden und geeignetes Gras, tiefes Pflügen und Trocknen vor der Aussaat, Aufsammeln und Vernichten von Insekten beim Ausgraben, Ausbringen von vollständig zersetzten organischen Düngemitteln, rechtzeitige Bewässerung und Pflege usw.
(2) Physikalische und manuelle Bekämpfung: Lichtfallen, Abtötung durch Kontakt mit Pestiziden und vergiftetem Boden, manuelles Fangen usw.
(3) Biologische Bekämpfung: d. h. die Bekämpfung mittels natürlicher Feinde oder pathogener Mikroorganismen. Beispielsweise ist der Grüne Muscardine der wirksamste pathogene Mikroorganismus zur Bekämpfung von Engerlingen; die Bekämpfungswirkung beträgt 90 %.
(4) Chemische Bekämpfung: Insektizide sind hauptsächlich organische Phosphorverbindungen. Im Allgemeinen sollte nach der Ausbringung so bald wie möglich bewässert werden, um die Verteilung des Wirkstoffs zu fördern und Verluste durch Photodegradation und Verflüchtigung zu vermeiden. Bei oberflächennahen Schädlingen wird häufig gespritzt. Bei einigen Schädlingen, wie z. B. Rasenmotten, sollte die Bewässerung jedoch frühestens 24–72 Stunden nach der Ausbringung erfolgen. Gängige Methoden sind das Mischen von Pestiziden mit dem Saatgut, das Auslegen von Giftködern oder das Spritzen.
Die oben genannten Maßnahmen mögen für einen durchschnittlichen Gartenbauer ausreichend sein. Bei richtiger Pflege wird die Widerstandsfähigkeit des Rasens deutlich erhöht.


Veröffentlichungsdatum: 02.12.2024

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