Erkennung und Vorbeugung von Rasenvergilbung

Nach langer Pflanzzeit färben sich manche Rasenflächen erst spät im Frühjahr grün und vergilben dann. Einige Flächen können sogar degenerieren und absterben, was den Ziereffekt beeinträchtigt. Die Verteilung der physiologischen Vergilbung im Freiland ist im Allgemeinen
Nach langer Pflanzzeit werden manche Rasenflächen erst spät im Frühjahr grün und vergilben dann. Einige Beete können sogar absterben, was den Zierwert beeinträchtigt.

Identifikationsmethode
Physiologische Vergilbung tritt im Feld meist fleckenförmig auf, kann aber auch lokal begrenzt vorkommen. Sie ist nicht ansteckend und lässt sich durch Inokulationstests nachweisen. In den vergilbten Bereichen sind keine Krankheitserreger sichtbar, und die Färbung ist einheitlich.
Ursachen und Prävention

Nährstoffmangel
Während der beiden Hauptwachstumsphasen von Rasenflächen in der kalten Jahreszeit im Frühjahr und Herbst, bedingt durch das trockene Klima im Norden mit geringen Niederschlägen und schwacher Bodenauswaschung, werden basische Ionen in großen Mengen leicht im Boden zurückgehalten. Auch lösliche Alkalimetallcarbonate sind im Boden vorhanden, und es herrscht oft ein Mangel an Düngemitteln. Die Ursache für die Vergilbung des Rasens, insbesondere die durch Eisenmangel verursachte Vergilbung, verdient Beachtung. Vorbeugende und bekämpfende Maßnahmen sind folgende:
Verbessern Sie Pflege und Management, bringen Sie regelmäßig Einzelnährstoffdünger oder Mehrnährstoffdünger aus und wässern Sie nach der Düngung sofort gründlich, damit der Dünger in das Wurzelsystem eindringen und vollständig von diesem aufgenommen werden kann, um eine durch Nährstoffmangel verursachte Vergilbung zu verhindern.
Bei Rasenflächen mit Mangelerscheinungen können schnell wirkende Düngemittel je nach Symptomen auf die Blätter aufgetragen werden, um die Rasenqualität zu verbessern. Die Konzentration sollte jedoch nicht zu hoch sein.

Unzureichendes Licht
Durch unsachgemäße Pflege wächst das Rasengras zu hoch, was zu schlechter Belüftung und Lichtdurchlässigkeit im unteren Bereich führt. Nach dem Mähen lässt sich das Vergilben einzelner Rasenflächen aufgrund von Lichtmangel durch eine optimierte Pflege vermeiden. Die vorbeugenden und kontrollierenden Maßnahmen sind wie folgt:
Den Rasen regelmäßig kämmen, das Abdeckmaterial unter dem Rasen reinigen und so die Wachstumsbedingungen verbessern.
Das Klima ist im Frühling und Herbst ideal, und der Rasen wächst kräftig. Um die Rasenhöhe zu erhalten, sollte man einmal wöchentlich mähen. Die Schnitthöhe kann je nach Grassorte angepasst werden. Im Allgemeinen beträgt sie bei einjährigem Gras 3 bis 4 cm, bei Rohrschwingel 5 bis 6 cm, bei Straußgras 1 bis 2 cm und bei Weidelgras 3 bis 4 cm.
Im heißen Sommer weist der Rasen von Kaltwetterrasen Ruheeigenschaften auf. Während dieser Zeit wächst der Rasen langsam, die Anzahl der Mähvorgänge sollte relativ reduziert werden.MähfrequenzDie Mähung sollte alle zwei bis drei Wochen erfolgen. Die Stoppelhöhe sollte relativ erhöht werden, um die Widerstandsfähigkeit des Rasens gegenüber widrigen Umweltbedingungen zu verbessern.
Vergilbung des Rasens
Hohe Temperaturen, Dürre und wenig Regen
Hohe Temperaturen, Trockenheit und geringe Niederschläge prägen das Klima Nordchinas in den letzten Jahren. Die kühlliebenden Gräser, die Dünger und Wasser benötigen, verdunsten aufgrund der hohen Temperaturen vermehrt Wasser und verdunsten schneller. Wird nicht rechtzeitig Wasser nachgefüllt, kommt es leicht zu Trockenheitsvergilbung, was das Aussehen des Rasens beeinträchtigt. Folgende Maßnahmen können vorbeugen und die Rasenfläche schädigen:
Rechtzeitige Bewässerung ist wichtig. Nach Regenfällen dringt Wasser in den Boden ein. Nach der Transpiration der Rasenblätter, der Verdunstung von der Oberfläche und dem Versickern des Wassers in den Boden reicht die für das Rasenwachstum benötigte Wassermenge bei Trockenheit oft nicht aus, was zu Vergilbung oder sogar zum Absterben des Rasens führen kann. Eine rechtzeitige Bewässerung ist daher unerlässlich, um den Wasserbedarf des Rasenwurzelsystems zu decken. Sie ist die Voraussetzung für ein gesundes Rasenwachstum. Im heißen Sommer kann die Bewässerung das Mikroklima regulieren, die Temperatur senken, Verbrennungen verhindern und die Konkurrenz zwischen Rasen und Unkraut fördern.
Um den Bewässerungszeitpunkt für den Rasen zu bestimmen, prüft man den Boden mit einem Messer oder einem Bodenbohrer. Ist der Boden in 10 bis 15 cm Tiefe, also bis zur unteren Wurzelgrenze, trocken, sollte bewässert werden. Eine gleichmäßigere Bewässerung mit dem Rasensprenger ist empfehlenswert. Da sich die Rasenwurzeln hauptsächlich in der obersten Bodenschicht (über 15 cm Tiefe) befinden, ist es ratsam, diese Schicht nach jeder Bewässerung leicht anzufeuchten.

Vor dem Winter sollte gefrorenes Wasser ausgegossen werden, und im frühen Frühling sollte grünes Wasser ausgegossen werden, damit der Rasen frühzeitig grün wird.
Das Entfernen der abgestorbenen Grasschicht ist wichtig, da diese die Belüftung und Lichtaufnahme des Rasens behindert, die Photosynthese beeinträchtigt und pathogenen Bakterien und Schädlingen einen idealen Nährboden für Vermehrung und Überwinterung bietet. Dies kann zu Krankheiten und Schädlingsbefall führen. Das Entfernen sollte einmal im Frühjahr und einmal im Spätherbst erfolgen. Die Verwendung eines Rasentrimmers oder Handrechens fördert die rechtzeitige Begrünung und die Wiederherstellung der grünen Farbe des Rasens.

Neben Wasser, Luft und Sonnenlicht benötigt der Rasen für sein Wachstum auch ausreichend Nährstoffe. Eine sachgemäße Düngung versorgt die Rasenpflanzen mit den notwendigen Nährstoffen. Schnell wirkender Stickstoffdünger fördert das Wachstum von Stängeln und Blättern und sorgt für eine intensivere Grünfärbung. Harnstoff hat den höchsten Stickstoffgehalt aller Düngemittel. Früher wurde Harnstoff vor der Regenzeit manuell ausgebracht. Erfahrungsgemäß führt diese Methode jedoch zu einer ungleichmäßigen gelbgrünen Färbung des Rasens und erhöht die Anfälligkeit für Krankheiten. In diesem Jahr wird der Harnstoff zunächst mit warmem Brunnenwasser aufgelöst und anschließend mit einem Wassertankwagen versprüht, was eine bessere Wirkung erzielt.
Neben Stickstoffdünger sollten auch Phosphor- und Kaliumdünger ausgebracht werden, um die Widerstandsfähigkeit des Rasens zu verbessern. Der optimale Düngezeitpunkt ist im Frühjahr, Sommer und Herbst. Stickstoffdünger wird im Frühjahr und Spätherbst, Phosphordünger im Sommer ausgebracht.

Rasenbelüftung
Bei Rasenflächen, die über viele Jahre gewachsen sind, verdichtet sich die Oberfläche durch Walzen, Bewässern und Betreten. Gleichzeitig führt die Ansammlung abgestorbener Grashalme zu starkem Sauerstoffmangel, die Vitalität des Rasens nimmt ab und er vergilbt. Eine Möglichkeit, den Rasen zu belüften, ist die Belüftung.
Die Bodenbelüftung erhöht die Durchlässigkeit des Bodens, erleichtert das Eindringen von Wasser und Dünger, reduziert Bodenverdichtung, fördert das Wurzelwachstum des Rasens und beugt dem Absterben von Grashalmen vor. Die Belüftung sollte nicht bei zu trockenem oder zu nassem Boden erfolgen. Bei heißem und trockenem Wetter kann sie zum Austrocknen der Wurzeln führen. Der beste Zeitpunkt für die Belüftung ist, wenn der Rasen kräftig wächst, eine gute Widerstandsfähigkeit aufweist und sich in einem guten Umweltzustand befindet. Die Bewässerung sollte im Anschluss erfolgen.Rasenbelüftungund es sollte auch Dünger ausgebracht werden.


Veröffentlichungsdatum: 14. Oktober 2024

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