In der Woche danachden Sand verlegenSie sollten täglich vor dem Mähen den Sand auf den Grashalmen überprüfen. Falls sich Sand auf den Halmen befindet, schalten Sie die Düse ein und spülen Sie die Halme mit Wasser ab. Die Düse dreht sich einmal.
In der für das Rasenwachstum optimalen Jahreszeit, etwa vier Tage nach dem Anlegen des Rasens, sind die durch das Bohren und Sandziehen beschädigten Blätter größtenteils abgestorben. Die neuen Blätter sind jedoch noch relativ weich und anfällig für Viren. Sie sind außerdem noch nicht trittfest. Zu diesem Zeitpunkt können Sie Fungizide und Blattdünger ausbringen, um die Krankheitsresistenz des Rasens zu verbessern. Blattdünger ergänzen hauptsächlich Magnesium, Eisen, Phosphor und andere Spurenelemente. Magnesium und Eisen fördern die Photosynthese, Phosphor das Wurzelwachstum und die Widerstandsfähigkeit.
Einen Tag nach dem Ausbringen des Blattdüngers können Sie die Fläche einmal walzen und dünn mit trockenem Sand bestreuen, um die Oberfläche zu glätten. Anschließend können Sie die Schnitthöhe entsprechend anpassen und diese täglich um 0,1 mm reduzieren. Solange kein Grashalm aus der Grasnarbe geschaufelt werden muss, erreicht der Rasen die gewünschte Höhe. Sollte Grashalm aus der Grasnarbe geschaufelt werden müssen, ist die Oberfläche des Grüns nicht eben genug und muss mit Sand begradigt werden.
An dieser Stelle müssen wir über die grüne Geschwindigkeit sprechen.
Bei einer Schnitthöhe von 2,8 mm sollte die Green-Geschwindigkeit über 10,5 liegen. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Greens, die mit verschiedenen Mähermodellen und -marken auf die gleiche Höhe gemäht werden. Erreicht die Green-Geschwindigkeit bei einer Schnitthöhe von 2,8 mm nicht den Wert 10, sollten Sie die Bodenfeuchtigkeit überprüfen. Eine hohe Bodenfeuchtigkeit hat einen relativ großen Einfluss auf die Green-Geschwindigkeit.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass bei zu dichtem Rasen der Ball beim Rollen auf größeren Widerstand stößt, was die Geschwindigkeit des Grüns verringert. Ist der Rasen hingegen zu dicht, springt der Ball aufgrund der unebenen Oberfläche beim Rollen, wodurch die Geschwindigkeit reduziert oder sogar die Flugbahn verändert wird. Dies ist die ärgerlichste Situation für Spieler beim Putten. Ersteres lässt sich durch Ausdünnen des Rasens und Ausbringen von Sand verbessern, Letzteres erfordert die Zufuhr von Nährstoffen und das Ausbringen von Sand.

In tägliche WartungDas Wichtigste für einen schönen Rasen ist die richtige Bewässerung. Zu hohe Luftfeuchtigkeit schädigt das Wurzelwachstum und schwächt die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Trockenheit. Zu viel Dünger hingegen lässt den Rasen zu schnell wachsen, was ebenfalls die Wachstumsgeschwindigkeit beeinträchtigt und zu Verschwendung führt. Die Düngung sollte daher auf den Ergebnissen von Bodenanalysen basieren, um den Nährstoffgehalt optimal anzupassen. Granulatdünger ist nur bei manueller Gartenarbeit sinnvoll. Eine regelmäßige Blattdüngung alle 10 Tage erzielt bessere Ergebnisse und spart Kosten.
Das Grün ist das Herzstück eines Golfplatzes. Seine Qualität steht in direktem Zusammenhang mit den Einnahmen des Golfplatzes. Gute Grüns locken mehr Spieler an.
Veröffentlichungsdatum: 26. September 2024