Methoden zur Rasenpflege und -bewirtschaftung

Rasenflächen reinigen die Luft, absorbieren Staub, dämpfen Lärm, wirken der Umweltverschmutzung und Drogenabhängigkeit entgegen, reduzieren Bodenerosion, verbessern die Bodenstruktur, dämpfen die Sonneneinstrahlung, schützen und erhalten die Sehkraft, begrünen und verschönern die Stadt und verbessern die städtische Ökologie. Die Rasenfläche nimmt stetig zu. Allerdings verfallen heimische Rasenflächen in der Regel innerhalb von 3–5 Jahren und werden verwildert, manche sogar schon nach ihrer Anlage. Im Ausland beträgt die Lebensdauer von Rasenflächen mit optimaler Pflegetechnik 10–15 Jahre. Der Grund dafür ist, dass die Rasenpflegetechnik in meinem Land noch nicht ausgereift ist, hauptsächlich aufgrund unsachgemäßer oder verspäteter Pflegemaßnahmen wie Schneiden, Düngen, Bewässern und Schädlingsbekämpfung. Die wichtigsten Punkte RasenpflegeIm Folgenden werden die Managementtechniken kurz beschrieben.

1. Beschneiden

Regelmäßiges Mähen ist der wichtigste Aspekt der Rasenpflege. Wird der Rasen nicht rechtzeitig gemäht, wächst der obere Teil des Halms zu schnell und bildet mitunter Samen, was das Wachstum des trittfesten Grases im unteren Bereich behindert und beeinträchtigt, sodass der Rasen verwildert.

Die Rasenmähzeit erstreckt sich in der Regel von März bis November, wobei Mähen auch in milden Wintern mitunter notwendig ist. Die Schnitthöhe orientiert sich üblicherweise am Drittelprinzip. Der erste Mähvorgang erfolgt bei einer Rasenhöhe von 10–12 cm, die Stoppelhöhe beträgt dann 6–8 cm. Wie oft gemäht werden muss, hängt vom Wachstum des Rasens ab. Hochwertige Rasenflächen im Ausland werden oft mehr als 10-mal, mitunter sogar hunderte Male im Jahr gemäht. Die Wachstumsphase ist meist Mai/Juni. In dieser Zeit wird der Rasen alle 7–10 Tage 1–2-mal, ansonsten alle 10–15 Tage 1–2-mal geschnitten. Durch den mehrmaligen Schnitt entwickelt der Rasen nicht nur ein dichtes Wurzelwerk, sondern zeichnet sich auch durch geringe Höhe, feine Blätter und einen hohen Zierwert aus.

Beim Rasenmähen müssen die Mähstreifen parallel verlaufen und die Mährichtung bei jedem Mähen gewechselt werden. In Trockenperioden kann das Schnittgut zur Abkühlung auf dem Rasen ausgelegt werden, sollte aber nicht zu lange liegen bleiben, da der Rasen sonst weich wird, langsam wächst und sich Bakterien vermehren. Die Rasenkanten werden üblicherweise mit der Schere getrimmt, um ein gepflegtes Erscheinungsbild zu erhalten.

2. Düngung

Düngung ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Rasenpflege. Je häufiger ein Rasen gemäht wird, desto mehr Nährstoffe werden dem Boden entzogen. Daher müssen ausreichend Nährstoffe zugeführt werden, um das Wachstum wiederherzustellen. Rasendüngung basiert in der Regel auf Stickstoffdüngern und Mehrnährstoffdüngern. Die empfohlene Düngermenge beträgt 28–12 kg pro 667 m², also 15–18 g/m². Die Düngehäufigkeit variiert je nach Rasenart. Im Allgemeinen sollte ein Rasen 7–8 Mal im Jahr gedüngt werden.

 

3. Bewässerung

Da verschiedene Rasensorten unterschiedliche Trockenheitsresistenz aufweisen, benötigen sie alle ausreichend Wasser. Regelmäßiges Bewässern ist daher eine wichtige Maßnahme für einen gesunden Rasen. In der heißen und trockenen Jahreszeit sollte man den Rasen alle 5–7 Tage morgens und abends wässern, um die Wurzeln bis in eine Tiefe von 10–15 cm zu durchfeuchten. In den übrigen Jahreszeiten dient das Bewässern dem Schutz der Wurzeln und der Aufrechterhaltung einer gewissen Bodenfeuchtigkeit. Beim Bewässern empfiehlt sich jedoch eine Sprühdüse anstelle eines Rasensprengers, um eine gleichmäßige Bewässerung zu gewährleisten, Wasser zu sparen und gleichzeitig Staub von der Rasenoberfläche zu entfernen.

4. Bohrlöcherund durchdringen Sie den Boden, um ihn zu belüften.

Rasenflächen sollten ein- bis zweimal jährlich gebohrt und der Boden belüftet werden. Für größere Rasenflächen eignet sich eine Bohrmaschine. Nach dem Bohren wird der Rasen mit Sand gefüllt und anschließend mit einem Rechen oder einem harten Besen gleichmäßig eingerieben, damit der Sand tief in die Löcher eindringt und die Bodenstruktur sowie die Wasserdurchlässigkeit verbessert. Die Sandschicht auf der Rasenoberfläche sollte nicht dicker als 0,5 cm sein. Kleinere Flächen und leichte Lehmböden lassen sich mit einer Grabegabel belüften. Die Gabeln sollten im Abstand von 8–10 cm und in einer Tiefe von 8–10 cm eingestochen werden. Dabei sollte die Gabel gerade ein- und ausgestochen werden, um Erdklumpen nicht mitzunehmen. Je nach Bodenart können unterschiedliche Gabeln verwendet werden. Alternativ kann auch ein Spaten eingesetzt werden. Beim Mähen können einige Rasenwurzeln abgeschnitten werden, um ein kräftiges Wurzelwachstum zu fördern. Der beste Zeitpunkt zum Bohren und Belüften des Bodens ist jedes Jahr im zeitigen Frühjahr.

5. Unkraut entfernen

Beim Jäten sollten Sie die Prinzipien „frühes Jäten“, „Jäten“ und „Jäten“ beachten. Bei geringem Unkrautbefall verwenden Sie ein Messer, bei größerem und konzentriertem Befall graben Sie mit einem Spaten aus und ebnen anschließend den Boden vor der Neupflanzung. Sprühen Sie an einem windstillen, sonnigen Tag, idealerweise bei Temperaturen über 25 °C. Dann wirkt das Mittel besonders schnell, und die Dosierung kann halbiert werden. Herbizide sind wirksamer, wenn sie richtig gemischt werden. Achten Sie jedoch darauf, unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.

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6. Krankheits- und Schädlingsbekämpfung

Die meisten Rasenkrankheiten werden durch Pilze verursacht, darunter Rost, Mehltau, Sklerotinia und Anthraknose. Diese Pilze siedeln sich häufig auf abgestorbenen Pflanzenwurzeln, -stängeln und -blättern im Boden an. Bei geeigneten klimatischen Bedingungen infizieren und schädigen sie den Rasen, was zu Wachstumsstörungen, Gelbfärbung oder stellenweisem Absterben führt. Vorbeugende und bekämpfende Maßnahmen umfassen in der Regel den Einsatz von Fungiziden, je nach Infektionsmuster der jeweiligen Krankheit. Zur Bekämpfung sollte der Rasen kurz gemäht und anschließend besprüht werden.

7. Erneuerung, Verjüngung undBodenwalzen

Wenn der Rasen kahl oder teilweise abgestorben aussieht, muss er rechtzeitig regeneriert werden. Das heißt, beim Düngen im Frühjahr oder Spätherbst mischen Sie die gekeimten Grassamen mit Dünger und verteilen die Mischung gleichmäßig auf dem Rasen. Alternativ können Sie mit einem Rasentrimmer alle 20 cm Schlitze in den Rasen schneiden und den Dünger einbringen. Die Zugabe von Kompost fördert das Wurzelwachstum. Bei Bodenmangel und Wurzelausfällungen, die durch häufiges Schneiden, Wässern und Entfernen der abgestorbenen Grasschicht entstehen, sollte während der Keimphase oder nach dem Schneiden Erde hinzugefügt und der Rasen angewalzt werden. Dies ist in der Regel einmal jährlich der Fall, wobei das Walzen nach dem Auftauen des Bodens häufiger erfolgen sollte als im Frühjahr.

 


Veröffentlichungsdatum: 06.08.2024

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