Es gibt zwei Methoden zum KeimenRasensamen:
1. Durch Keimung bei hohen Temperaturen, die bei niedrigen Temperaturen angewendet wird, kann die Aussaatzeit um 10 bis 15 Tage verlängert werden.
2. Eine Keimung bei normaler Temperatur während der normalen Aussaatzeit kann auch die Keimqualität verbessern und den Arbeitsaufwand für die Sämlingspflege verringern.
Nach der Keimung keimen die Samen schnell und weisen eine gute Qualität auf. Dank der erhöhten Keimrate kann die Saatgutmenge um 20–25 % reduziert werden. Gleichzeitig verringert sich durch die verkürzte Keimdauer der Bewässerungsaufwand während der Anzuchtphase.
Keimungsvorgänge
1. Weichen Sie die trockenen Samen zunächst 1 bis 2 Stunden in Wasser ein. Samen von Kaltgrasarten können in kaltem oder lauwarmem Wasser eingeweicht werden.
2. Nachdem die Samen gefischt wurden, sollten sie mit sauberem, schmutzfreiem Flusssand im Verhältnis 20:1 (Aussaatmenge) vermischt und gut durchgerührt werden. Achten Sie beim Anfassen der Samen darauf, dass kein Wasser zwischen Ihre Finger tropft (das Verhältnis von Flusssand zu Wasser kann variieren, ein höherer Anteil fördert die Aussaat).

3. Während des normalenAussaatzeitraumIm Allgemeinen wird die Keimungsmethode bei normaler Temperatur angewendet. Die mit Sand vermischten Samen werden auf dem normalen Boden verteilt oder mit Mulch bedeckt, um sie warm und feucht zu halten, was auch ihre frühe Keimung fördert.
4. Bei niedrigen Temperaturen kommt die Hochtemperatur-Keimungsmethode zum Einsatz. Üblicherweise werden die mit Sand vermischten Samen je nach Aussaatfläche von 100 Quadratmetern in Behälter wie Schlangenledersäcke oder Holzkisten gefüllt und zur Keimung ins Gewächshaus gebracht. Temperatur und Keimdauer variieren je nach Grasart. Kaltwettergräser müssen bei etwa 28 °C gehalten und in der Regel 2 bis 3 Tage lang keimen gelassen werden.
5. Während der Keim- und Anzuchtphase sollte der Zustand der Knospen zweimal täglich kontrolliert werden. Samen mit weißen Spitzen sollten umgehend ausgesät werden. Kaltwettergräser können in der Regel bis zu drei Tage lang angepflanzt werden. Unabhängig davon, ob die Knospen weiß sind oder nicht, sollten sie zügig ausgesät werden, um Schimmelbildung vorzubeugen.
Aussaat
1. Die eingeweichten, gekeimten Samen müssen auf angefeuchtete Anzuchterde ausgesät werden. Nach dem Morgen- und Abendtau sowie der Sonneneinstrahlung keimen sie schnell. Werden die gekeimten, nassen Samen an einem trockenen Ort ausgesät, verringert sich die Keimrate durch Sonne und Wind. Daher ist die Aussaat in der Regenzeit empfehlenswert.
2. Der tief gepflügte und eingeebnete Anzuchtboden sollte einen halben bis einen Tag vor der Aussaat gründlich bewässert werden. Die feuchte Bodenschicht muss mindestens 20 cm tief sein. So können die Samen bereits wenige Tage nach der Aussaat keimen. Da der Boden im Anzuchtboden bereits feucht ist, ist eine zusätzliche Bewässerung nach der Aussaat in der Regel nicht notwendig.
Aussaatmethode für nasses Saatgut nach der Keimung
1. Das Säen und Abdecken des Bodens auf einer großen Fläche ist sehr schwierig. Im Allgemeinen wird das Anzuchtbeet in 1000 Quadratmeter große Aussaateinheiten unterteilt, die beim Säen wiederum in 100 Quadratmeter große Parzellen unterteilt werden, um Fehlstellen und Doppelungen zu vermeiden.
2. Da die Grassamen klein sind, kann der feuchte Boden vor der Aussaat vorsichtig mit einem feinzinkigen Rechen aufgelockert werden. Nach der Aussaat können die Samen ebenfalls mit einem feinzinkigen Rechen in die Erde gezogen werden, sodass sie in die Bodenschichten fallen. Alternativ lassen sich die oberflächlich ausgesäten Samen mit einem Bambusbesen in die Zwischenräume der Bodenschicht drücken, wodurch sich Erde und Samen gut vermischen. Nach mehrmaligem Kontrollieren fallen die meisten Samen durch das Ziehen und Festklopfen mit Rechen oder Bambusbesen in die Bodenzwischenräume und werden so abgedeckt.
Veröffentlichungsdatum: 20. November 2024