Im Sommer treten Rasenkrankheiten häufig auf, weshalb die Rasenpflege besonders wichtig wird. Häufige Probleme bei der Rasenpflege und -bewirtschaftung werden im Folgenden zusammengefasst:
RasenmähenMähmenge: Es gilt das Prinzip „1/3 der zu schneidenden Menge“. Übermäßiges Mähen ist zu vermeiden. Der Rückschnitt sollte jeweils 1/3 der gesamten Längenhöhe von Stängeln und Blättern nicht überschreiten. Die Rhizome dürfen nicht beschädigt werden. Andernfalls wird das normale Rasenwachstum durch das Ungleichgewicht zwischen oberirdischem und unterirdischem Wurzelwachstum beeinträchtigt. Daher muss die Mähmenge angepasst und konsequent eingehalten werden. Schnitthöhe (Stoppelhöhe): Dies ist die vertikale Höhe der oberirdischen Triebe nach dem Schnitt. Jede Rasensorte hat ihren spezifischen Bereich für optimale Schnitthöhen, innerhalb dessen zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden. Wird zu wenig geschnitten, werden zu viele grüne Stängel und Blätter entfernt, was zu abblätternden Stängeln und Blättern, freiliegenden alten Stängeln und sogar freiliegendem Boden führen kann. Wird die Schnitthöhe überschritten, wird der Rasen während der Stressphase licht und anfällig für Unkrautbefall. Dadurch wird das Gras struppig, weich oder sogar umgeknickt, was die Anlage eines zufriedenstellenden Rasenbildes erschwert. Verschiedene Rasensorten vertragen aufgrund ihrer unterschiedlichen biologischen Eigenschaften unterschiedliche Schnitthöhen. Aufrecht wachsende Gräser wie Wiesenrispe und Rohrschwingel sind in der Regel nicht resistent gegen kurzes Mähen; ausläuferbildende Gräser wie Kriechstraußgras und Bermudagras hingegen schon. Kaltwetterrasen fallen in die thermische Ruhephase, wodurch ihre Widerstandsfähigkeit abnimmt. Daher sollte die Stoppelhöhe entsprechend erhöht werden. Der Rasen sollte alle zwei bis drei Wochen geschnitten werden. Achten Sie beim Schneiden auf die richtige Schnittrichtung, um ungleichmäßige Farbunterschiede zu vermeiden. Wenn eine Krankheit auftritt, sollten die Rasenmähermesser beim Mähen des Rasens desinfiziert werden, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.
RasendüngungBei der Rasendüngung im Sommer sollte Stickstoffdünger sparsam eingesetzt und die Kaliumdüngung erhöht werden. Wird im Sommer kein Stickstoffdünger verwendet, vergilben die Blätter von Rasenflächen mit kühlem Klima und werden widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Eine zu hohe Stickstoffdüngung hingegen führt zu schweren Krankheiten und einer deutlichen Verschlechterung der Rasenqualität. Es empfiehlt sich, spezielle Rasendünger zu verwenden. Ein idealer Rasendünger stimmt nicht nur das Verhältnis von Stickstoff, Phosphor, Kalium und anderen Nährstoffen optimal ab, sondern enthält auch eine angemessene Menge an wasserlöslichem und wasserunlöslichem Stickstoff. Er kombiniert schnelle und langsame Stickstofffreisetzung, um diese optimal zu steuern. Spurenelemente werden häufig in Form von Sulfaten zugesetzt, und manche Dünger enthalten zusätzlich Pestizide, Fungizide usw., sodass Düngung, Desinfektion und Schädlingsbekämpfung gleichzeitig erfolgen.
Rechtzeitiges Bewässern: Bestimmen Sie den richtigen Zeitpunkt für die Rasenbewässerung. Wenn sich die Farbe der Rasenblätter von hell nach dunkel verändert oder der Boden hellweiß wird, benötigt der Rasen Wasser. Ältere Rasenflächen sollten „sobald sie trocken sind, gründlich bewässert werden“, während junge Rasenflächen „mehrmals sparsam bewässert werden sollten“, um ein normales Wachstum zu gewährleisten. Bewässern Sie am besten früh morgens oder abends, wenn kein Wind weht, um die Feuchtigkeit auf der Blattoberfläche zu minimieren und so das Krankheitsrisiko zu verringern. Vermeiden Sie das Bewässern mittags und nachts im Sommer. Mittagsbewässerung kann leicht zu Rasenverbrennungen führen, und die starke Verdunstung verringert die Wassernutzungseffizienz. Nachtsbewässerung hält den Rasen die ganze Nacht über nass, was ebenfalls zu Krankheiten führen kann.
Unkräuter und Krankheiten: Im Sommer sind einige Gräser wie Hühnerhirse, Fuchsschwanzgras und Hühnerhirse im Rasen relativ alt. Bei der Bekämpfung muss die Herbizidkonzentration erhöht werden. Rasenflächen, die in der kühlen Jahreszeit wachsen, sind anfällig für Krankheiten wie Pythiumwelke, Sichelwelke und Sommerfleckenkrankheit. Bei der Pflege und Instandhaltung sollte auf das vorbeugende Fungizid Luan gesprüht werden. Bei einem Befall des Rasens sollten zur Vorbeugung und Bekämpfung therapeutische Fungizide wie Lvkang, Sujuqing und Xiaobanol eingesetzt werden.
Im Juli und August, wenn blattfressende Schädlinge wie Wiesenbohrerlarven und Heerwürmer den Rasen schädigen, ist eine regelmäßige Kontrolle ratsam. Zur Schädlingsbekämpfung empfiehlt sich das Sprühmittel Mottenbohrerreiniger 800-fach konzentriert. Es ist sicher und umweltverträglich, bekämpft Schädlinge schnell und schont gleichzeitig deren natürliche Feinde. Alternativ kann auch Diflubenzuron eingesetzt werden.
Veröffentlichungsdatum: 16. Juli 2024
