Technologie zur Wiederherstellung der grünen Farbe vergilbter Rasenflächen

Nach längerer Zeit verfärben sich manche Rasenflächen im Frühjahr wieder grün und gelb, manche können sogar absterben, was das Erscheinungsbild beeinträchtigt. Eine vollständige Erneuerung wäre bei hohen Kosten schwierig. Der Autor hat die grüne Farbe vergilbter Rasenflächen durch eine Reihe technischer Maßnahmen in allen Bereichen wiederhergestellt.RasenpflegeDas Erlebnis wird nun wie folgt vorgestellt:

1. Rechtzeitige Bewässerung. Nach Regenfällen dringt Wasser in den Boden ein. Nach der Transpiration der Rasenblätter, der Verdunstung von der Oberfläche und dem Versickern des Wassers in den Boden reicht die für das Rasenwachstum in Trockenperioden benötigte Wassermenge oft nicht aus, was zu Vergilbung oder sogar zum Absterben des Rasens führen kann. Eine rechtzeitige Bewässerung ist daher unerlässlich, um den Wasserbedarf der Rasenwurzeln zu decken.
Bewässerung ist eine Grundvoraussetzung für gesundes Rasenwachstum. Im Sommer kann sie dazu beitragen, das Mikroklima zu regulieren, die Temperatur zu senken und Verbrennungen vorzubeugen. Sie stärkt die Widerstandsfähigkeit des Rasens gegenüber Unkraut und verlängert seine Lebensdauer. Eine bedarfsgerechte Bewässerung erhöht die Widerstandsfähigkeit des Rasens und schützt ihn vor Krankheiten und Schädlingen.
Um festzustellen, wann Ihr Rasen bewässert werden muss, prüfen Sie den Boden mit einem Messer oder einem Erdbohrer. Ist der Boden in einer Tiefe von 10 bis 15 Zentimetern, also bis zur Wurzelzone, trocken, sollten Sie bewässern. Eine gleichmäßigere Bewässerung erfolgt am besten mit einem Rasensprenger. Da sich das Wurzelsystem des Rasens hauptsächlich in einer Bodenschicht ab 15 cm Tiefe befindet, empfiehlt es sich, diese Schicht nach jeder Bewässerung leicht anzufeuchten.
Vor dem Winter muss gefrorenes Wasser auf den Rasen gegossen werden. Damit der Rasen frühzeitig grün wird, sollte er im Frühjahr mit frischem Wasser bewässert werden.

2. Entfernen der verwelkten Grasschicht: Die verwelkte Grasschicht behindert die Belüftung und die Aufnahme von Sonnenlicht durch das Rasengras, beeinträchtigt die Photosynthese und bietet pathogenen Bakteriensporen und Schädlingen einen idealen Nährboden zum Überwintern. Dies kann zu Krankheiten und Schädlingsbefall führen. Das Entfernen der verwelkten Grasschicht kann einmal im zeitigen Frühjahr und einmal im Spätherbst erfolgen. Verwenden Sie einen Kamm oder Rechen, um abgestorbenes Gras zu entfernen. Dadurch ergrünt der Rasen rechtzeitig und erhält seine grüne Farbe zurück.

3. Neben Wasser, Luft und Sonnenlicht benötigt der Rasen, der mit Harnstoff gedüngt wird, auch eine ausreichende Nährstoffversorgung. Eine sachgemäße Düngung versorgt die Rasenpflanzen mit den notwendigen Nährstoffen. Schnell wirkende Stickstoffdünger fördern das Wachstum von Stängeln und Blättern und intensivieren die grüne Farbe. Harnstoff ist der Dünger mit dem höchsten Stickstoffgehalt. Früher wurde Harnstoff vor der Regenzeit manuell ausgebracht. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass diese Methode zu einer ungleichmäßigen gelbgrünen Färbung des Rasens führte und ihn anfälliger für Krankheiten machte. Dieses Jahr haben wir den Harnstoff zunächst mit warmem Brunnenwasser aufgelöst und ihn anschließend mit einem Wassertankwagen versprüht, was sich als deutlich effektiver erwies.
Neben Stickstoffdünger sind auch Phosphor- und Kaliumdünger notwendig, um die Widerstandsfähigkeit des Rasens zu verbessern. Der optimale Düngezeitpunkt ist im Frühjahr, Sommer und Herbst. Stickstoffdünger sollte im Frühjahr und Spätherbst, Phosphordünger im Sommer ausgebracht werden.
LA-500 Rasenlüfter
4. RasenbohrenBei Rasenflächen, die über viele Jahre wachsen, verdichtet sich die Oberfläche durch Walzen, Bewässern, Betreten usw. Gleichzeitig führt die Bildung einer vertrockneten Schicht zu starkem Sauerstoffmangel im Rasen, wodurch dessen Vitalität reduziert wird und der Rasen gelblich erscheint. Das Entfernen von vertrockneten Gräsern ist eine Form der Rasenbelüftung.
Durch Bodenbohrungen kann die Durchlässigkeit des Bodens erhöht, das Eindringen von Wasser und Dünger erleichtert, die Bodenverdichtung reduziert, das Wurzelwachstum des Rasens angeregt und die Bildung einer vertrockneten Schicht verhindert werden. Die Bohrungen sollten nicht bei zu trockenem oder zu nassem Boden durchgeführt werden. Bei heißem und trockenem Wetter trocknet das Wurzelsystem aus. Der beste Zeitpunkt für die Bohrungen ist, wenn der Rasen kräftig wächst, eine gute Widerstandsfähigkeit aufweist und optimale Umweltbedingungen vorfindet. Nach der Bohrung muss der Rasen bewässert und gedüngt werden.

5. Vorbeugung und Bekämpfung von Rasenunkräutern, -krankheiten und -schädlingen: Rasenunkräuter, -krankheiten und -schädlinge beeinträchtigen das Wachstum und die Entwicklung des Rasens, schwächen ihn und führen zu Vergilbung. Zu den wichtigsten Krankheiten zählen Rost, Braunfleckenkrankheit, Blattfleckenkrankheit und Pythiumwelke, die von Juni bis September auftreten. Besprühen Sie Stängel und Blätter des Unkrauts im 3- bis 5-Blatt-Stadium. Die Unkrautbekämpfungswirkung beträgt ca. 90 %. Bei älterem Gras verwenden Sie die empfohlene Höchstmenge. Achten Sie unbedingt auf die Dosierung, um Pflanzenschäden zu vermeiden.


Veröffentlichungsdatum: 22. August 2024

Jetzt anfragen