Es gibt viele Rasenarten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Die Unterscheidung vieler Rasenarten nach bestimmten Standards wird als Rasenklassifizierung bezeichnet.
Klassifizierung von Rasengräsern anhand klimatischer Bedingungen und regionaler Verbreitung. Rasengräser lassen sich je nach den für ihr Wachstum geeigneten klimatischen Bedingungen und ihrem regionalen Verbreitungsgebiet in Warmwetter- und Kaltwetterrasengräser unterteilen.
1. Sommerrasen: Auch als Warmwetterrasen bekannt, gehört er hauptsächlich zu Pflanzen der Unterfamilie der Süßgräser (Poaceae) und Drosseln. Die optimale Wachstumstemperatur liegt bei 25–30 °C. Er ist vorwiegend im Jangtse-Becken und in tiefer gelegenen Gebieten südlich davon verbreitet. Charakteristisch ist seine Winterruhe. Im Frühjahr beginnt er zu ergrünen und wächst nach der Erholung kräftig. Im Spätherbst, nach Frostschäden, welken Stängel und Blätter und verfärben sich wieder grün. Die meisten Sommerrasenpflanzen sind nur für den Anbau in Südchina geeignet; lediglich wenige Arten gedeihen auch in nördlichen Gebieten.
2. Kaltwetterrasen: Auch Wintergras genannt, gehört er hauptsächlich zur Unterfamilie der Rispengräser (Poa). Er ist vorwiegend im nördlichen China nördlich des Jangtsekiang verbreitet, beispielsweise in Nord-, Nordost- und Nordwestchina. Seine Hauptmerkmale sind hohe Kälteresistenz, geringe Hitzetoleranz im Sommer und kräftiges Wachstum im Frühjahr und Herbst. Er eignet sich gut für den Anbau im Norden Chinas. Einige Sorten können aufgrund ihrer guten Anpassungsfähigkeit auch in den zentralen und südwestlichen Regionen Chinas kultiviert werden.
Klassifizierung nach verschiedenen Familien und Gattungen. Früher bestanden Rasenflächen hauptsächlich aus Gräsern. In den letzten Jahren haben sich die Familien um Cyperaceae, Fabaceae, Convolvulaceae usw. erweitert.
1. Gräser (Poaceae) machen über 90 % der Rasenpflanzen aus. Die Pflanzentaxonomie unterteilt sich in die Unterfamilien Schwingel (Fescue), Hirse (Hirse) und Drossel (Drossel).
(1) Straußgras: Zu den typischen Arten zählen das Dünne Straußgras, das Flaumige Straußgras, das Kriechende Straußgras und das Kleine Straußgras. Dieses Gras bildet Ausläufer oder Rhizome, breitet sich schnell aus, bildet einen dichten Rasen und ist trittfest. Es wächst fein und dicht, hat große Blätter und gedeiht auf schwach sauren und feuchten Böden. Es eignet sich zur Anlage hochwertiger Rasenflächen, beispielsweise auf Golfplätzen, Hockeyfeldern und anderen Sportplätzen, sowie für Zierrasen.
(2) Gattung Festuca: Zu den repräsentativen Arten gehören der Rotschwingel, der Kriechschwingel, der Schwingel, der Feinblättrige Schwingel und der Rohrschwingel. Gemeinsames Merkmal ist ihre extreme Widerstandsfähigkeit gegenüber Stressfaktoren sowie ihre hohe Resistenz gegenüber sauren, alkalischen, kargen und trockenen Böden, Kälte, Hitze und Luftverschmutzung. Rotschwingel, Kriechschwingel, Schwingel und Feinblättriger Schwingel sind niedrig wachsende Arten mit feinen Blättern. Rohrschwingel ist eine hochwachsende, breitblättrige Art. Festuca-Rasengräser werden hauptsächlich als Begleitsaatgut bei der Mischsaat verwendet.Rasenflächen auf Sportplätzenund verschiedene Grünflächen mit Rasenflächen.
(3) Gattung Poa: Zu den repräsentativen Arten gehören Wiesenrispe, Gemeine Rispe, Waldrispe und Rispenrispe. Sie besitzt gut entwickelte Rhizome, bildet einen dichten Rasen und ist trittfest. Der Rasen ist fein, niedrig und ebenmäßig. Er zeichnet sich durch gute Elastizität, leuchtend grüne Blätter und eine lange Vegetationsperiode aus. Er ist relativ wenig stressresistent und stellt hohe Ansprüche an Wasser, Düngung und Bodenbeschaffenheit. Diese Rasenart ist die Hauptgrasart für die Anlage von Grünflächen im Norden und wird insbesondere für Sportrasen verwendet.
(4) Weidelgras: Zu den repräsentativen Grasarten zählen Deutsches Weidelgras, Fuchsschwanzgras und Wiesenlieschgras. Deutsches Weidelgras zeichnet sich durch eine hohe Keimrate, schnelles Auflaufen, üppiges Wachstum und dunkelgrüne, glänzende Blätter aus. Es benötigt jedoch viel Wasser und Dünger und hat eine kurze Lebensdauer (96 Jahre). Es wird üblicherweise für die Mischsaat von Sportplatzrasen und verschiedenen Grünflächen verwendet. Geschützte Grasarten im Programm.
(5) Zoysia: Zu den repräsentativen Grasarten zählen Zoysia, Zoysia macrospike, Zoysia sinensis, Zoysia nigricans und Zoysia tenuifolia. Zoysia-Gras zeichnet sich durch viele hervorragende Eigenschaften aus, wie z. B. Trockenheitsresistenz, Trittfestigkeit, Unfruchtbarkeit, Krankheits- und Insektenresistenz usw., und besitzt zudem eine gewisse Robustheit und Elastizität. Es eignet sich nicht nur hervorragend als Rasenpflanze, sondern auch zur Bodenbefestigung und Hangsicherung.
2. Nicht-Gräser: Alle Pflanzen mit gut entwickelten Ausläufern, niedrigem und dichtem Wuchs, hoher Beanspruchung, Trittfestigkeit, langer Grünzeit und guter Rasenbildung eignen sich zur Rasenanlage. Sauergrasgewächse wie die Weiße Segge (Carex alba), die Tenuifolische Segge (Carex tenuifolia), die Heterospora-Segge (Carex heterospora) und die Eier-Segge (Carex ovata) sowie Weißklee, Rotklee und die Bunte Krone (Trifolium) können als Zierpflanzen für Rasenflächen verwendet werden. Darüber hinaus gibt es weitere Gräser wie die Kriechende Wassernuss, das Steppengras, Thymian und das Kriechende Fingerkraut (Potentilla), die ebenfalls als Beet-, Gestaltungs- und Zierpflanzen eingesetzt werden können.
Klassifizierung nach Rasenhalmbreite
1. Breitblättrige Rasengräser: Mit einer Blattbreite von über 4 mm, starkem Wachstum und hoher Anpassungsfähigkeit eignen sie sich für größere Rasenflächen. Beispiele hierfür sind Zoysiagras, Teppichgras, Strand-Grasnelke, Bambusgras, Rohrschwingel usw.
2. Feinblättrige Rasengräser: Die Halme und Blätter sind schlank, die Blattbreite beträgt 94 mm. Sie bilden einen flachen, gleichmäßigen und dichten Rasen und benötigen gute Bodenverhältnisse. Beispiele hierfür sind Straußgras, Zoysiagras, Wiesenrispe, Schwingel und Büffelgras.
Klassifizierung nach Pflanzenhöhe! Niedrige Rasengräser: Die Pflanzenhöhe liegt in der Regel unter 20 cm und bilden einen niedrigen, dichten Rasen mit gut entwickelten Ausläufern und Rhizomen. Sie sind trittfest, benötigen wenig Pflege und vermehren sich meist ungeschlechtlich. Beispiele hierfür sind Büffelgras, Bermudagras, Teppichgras und Strand-Grasnelke.
Hohes Rasengras: Die Pflanzen erreichen eine Höhe von etwa 20 cm. Die Vermehrung erfolgt in der Regel durch Aussaat. Es wächst schnell und bildet innerhalb kurzer Zeit einen dichten Rasen. Es eignet sich daher für die Anlage großer Rasenflächen. Ein Nachteil ist, dass es regelmäßig gemäht werden muss, um einen gleichmäßigen Rasen zu erhalten. Beispiele hierfür sind Rohrschwingel, Weidelgras, Wiesenrispe und Straußgras.
Klassifizierung von Rasenflächen nach ihrem Verwendungszweck
1. Zierrasen: Wird hauptsächlich für Zierrasen verwendet. Die Gräser sollten flach und niedrig wachsen, eine lange Grünperiode haben und dichte Halme und Blätter besitzen. Feinblättrige Gräser eignen sich in der Regel. Alternativ können auch Pflanzen mit besonderen, anmutigen Blättern, schönen Flecken, Streifen oder Farben sowie schönen Blütenfarben und Düften verwendet werden. Beispiele hierfür sind Weißklee, Knöterich, Thymian und Kriechendes Fingerkraut.
2. Gewöhnlicher Rasen für Grünflächen: Die meisten Rasensorten eignen sich als gewöhnlicher Rasen für Grünflächen. Er ist sehr anpassungsfähig, bietet hervorragende Nutzungseigenschaften und ein hohes Wachstumspotenzial. Dank seines großen Verbreitungsgebiets und der weiten Anbaufläche hat er sich in der Region zu einer der wichtigsten Rasenarten entwickelt. Er wird hauptsächlich für Freizeitrasen verwendet. Da er keine festgelegte Form hat und wenig Pflege benötigt, ermöglicht er vielfältige Freizeitaktivitäten. Beispiele hierfür sind Zoysia-Gras, Teppichgras und Bermudagras im Süden des Landes sowie Wiesenrispe, Weißklee und Büffelgras im Norden.
3. Bodenfixierende und hangschützende Rasenarten: Einige Rasenarten mit sehr gut entwickelten Rhizomen und Ausläufern, die eine starke Bodenfixierungswirkung und eine hohe Anpassungsfähigkeit aufweisen, wie z. B. Zoysiagras, Strand-Grasnelke, Bambusgras, Trespe, Rhizom-Typ Yanmaicao usw.
4. DekorativRasen: bezeichnet Rasenpflanzen mit schönen Farben, die im Rasen verstreut gepflanzt werden, um ihn zu ergänzen und zu verschönern. Sie werden hauptsächlich für Zierrasen verwendet, wie beispielsweise Blütenkronen, Lotuswurzeln usw.
Veröffentlichungsdatum: 15. August 2024
