Die Bewässerung ist für die Rasenpflege unerlässlich. Nach dem Ausbringen von Dünger und Pflanzenschutzmitteln sollte der Rasen zeitnah bewässert werden. Dies fördert einerseits die Nährstoffaufnahme durch das Gras und spült andererseits Dünger, Pflanzenschutzmittel und Staub von den Blättern ab. Dadurch werden schädliche Wirkungen reduziert und der Zierwert des Rasens gesteigert. Aufgrund des veränderten Klimas der letzten Jahre sind die Temperaturen im Süden meines Landes höher, was es kälteliebenden Rasenarten extrem schwer macht, den Sommer zu überstehen. In dieser Zeit kann eine Bewässerung in der Abenddämmerung die Überlebensfähigkeit des Rasens im Sommer verbessern. Im Norden herrscht im Frühjahr oft Trockenheit. Eine Bewässerung mit gefrorenem Wasser vor dem Winter sorgt dafür, dass die Rasenwurzeln das Wasser optimal aufnehmen und die Gräser den Winter besser überstehen. Im Süden fördert eine Bewässerung im Frühjahr das frühe Austreiben des Rasens.
1. Anforderungen an die Rasenbewässerung
Beinhaltet hauptsächlich die Intensität, Gleichmäßigkeit und Zerstäubung der Bewässerung.
Intensität vonRasenbewässerung(Bewässerung mit Rasensprengern). Die Intensität der Rasensprengerbewässerung bezieht sich auf die Wassertiefe, die auf die Rasenfläche gesprüht wird, bzw. die Wassermenge, die pro Flächeneinheit und Zeiteinheit versprüht wird. Im Allgemeinen ist es erforderlich, dass das Wasser nach dem Auftreffen sofort in den Boden eindringen kann, ohne oberflächlich abzufließen oder sich zu stauen. Unterschiedliche Bodenarten erfordern unterschiedliche Bewässerungsintensitäten. Gleichmäßigkeit der Bewässerung. Die Qualität des Rasenwachstums hängt maßgeblich von der Gleichmäßigkeit der Bewässerung ab. Erfahrungsgemäß wächst der Rasen innerhalb des Bereichs der Sprengköpfe ordentlich und schön; an Stellen mit wenig oder gar keinem Wasser verfärbt er sich gelbbraun, und einige Halme verwelken sogar und sterben ab, was das Gesamtbild des Rasens beeinträchtigt.
Zerstäubung bei der Beregnung. Zerstäubung bezeichnet den Grad der Wasserzerstäubung durch die Sprinklerdüse in der Luft. Sind die Sprühtropfen in der Anfangsphase der Rasenanlage zu groß, können sie die Sämlinge leicht beschädigen. Daher empfiehlt es sich, das Sprührohr in der Sämlingsphase mit Stroh, beispielsweise Weizenstroh, oder feinem Sand abzudecken.

2. Die Anzahl der Bewässerungen des Rasens
Bei der Bestimmung der Bewässerungshäufigkeit des Rasens sollten die oben genannten Faktoren sorgfältig analysiert und geprüft werden, um die optimale Bewässerungshäufigkeit zu ermitteln. Zu häufiges Bewässern führt zu starkem Unkrautbefall, geringer Trittfestigkeit und schwachem Wachstum; zu seltenes Bewässern beeinträchtigt das normale Wachstum des Rasens aufgrund von Wassermangel und somit seine Qualität. Sobald die Bodenfeuchtigkeit den für die Rasenpflanze optimalen Feuchtigkeitsgehalt unterschreitet, sollte bewässert werden. Ist dieser optimale Feuchtigkeitsgehalt erreicht, sollte die Bewässerung eingestellt werden.
Unter normalen Umständen kann in der Trockenzeit 1-2 Mal pro Woche bewässert werden. Bei längerer Trockenheit sollte 2-3 Mal hintereinander bewässert werden, da sich die Trockenheit sonst nur schwer lindern lässt. Im Norden meines Landes, für dieetablierte RasenflächenDie Bewässerung erfolgt üblicherweise einmal im Frühjahr, bevor der Rasen austreibt, und einmal im Herbst, wenn das Rasenwachstum fast eingestellt ist – man spricht dann von „Frühlingsbewässerung“ und „Frostbewässerung“. Diese beiden Bewässerungen sind besonders wichtig für Rasenflächen in nördlichen Regionen.
3. Beten mit Wasser auf den Blättern des Rasens
In manchen Fällen, selbst bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit, welkt der Rasen mittags, insbesondere auf kurz gemähten Rasenflächen. Dies kann mit der flachen Wurzelbildung, einer zu dicken Schicht abgestorbener Gräser, Krankheiten oder mangelnder Belüftung durch Staunässe und Bodenverdichtung zusammenhängen. Übersteigen Verdunstung und Transpiration die Aufnahmefähigkeit des Wurzelsystems, entsteht Wassermangel in der Pflanze, und sie welkt.
Die Blattdüngung ist ein wichtiger Bestandteil der Rasenanlage und -pflege. Durch das Besprühen der Rasenblätter wird die Temperatur des Rasenbodens und des Pflanzengewebes gesenkt, die Verdunstung reduziert und der Wassermangel der Rasenpflanzen ausgeglichen. Gleichzeitig werden Schadstoffe von den Blättern abgewaschen. Das Besprühen von neu angelegten Rasenflächen, sowohl von Rollrasen als auch von Saatgut, beugt Austrocknung vor, hält sie feucht und fördert das Wurzelwachstum. Das Besprühen von durch Schädlinge und Krankheiten geschädigten Rasenflächen fördert das Wachstum neuer Wurzeln, verbessert deren Wasseraufnahmefähigkeit und trägt zu einer schnellen Regeneration bei.
Veröffentlichungsdatum: 08.11.2024