Winterpflege von Rasenflächen aus warmen Jahreszeiten
Warmwetterrasenarten fallen im Winter in eine Ruhephase, wobei der oberirdische Teil verwelkt und gelb wird. Bis auf eine schwache Atmung stellt der Rasen alle Aktivitäten ein. Während dieser Zeit sind Düngung und Spritzung wirkungslos. Die wichtigsten Pflegemaßnahmen im Winter sind folgende:
1. Entfernen Sie abgestorbenes Gras. Warmwetterrasen zeichnet sich oft durch die Ansammlung von abgestorbenem Gras aus. Ist diese Schicht zu dick, kann der Rasen anfällig für Krankheiten werden. Schädlinge und Krankheiten überwintern in der abgestorbenen Grasschicht und vermehren sich im nächsten Jahr. Die Bildung dieser Schicht geht häufig mit Bodenverdichtung einher. Entfernen Sie daher während der Winterruhe das abgestorbene Gras, um die Grundlage für das Wachstum des Rasens im nächsten Jahr zu schaffen. Zum Kämmen eignen sich spezielle Rasenmäher, aber auch spezielle Rechen aus Metall sind geeignet.
2. Abdecken mit Erde. Ist der Rasenboden uneben, arbeitet der Rasenmäher nicht optimal und der Rasen lässt sich nur schwer eben mähen, was sein Erscheinungsbild beeinträchtigt. Gleichzeitig führt der unebene Boden zu einer ungleichmäßigen Verteilung von Wasser und Nährstoffen, wodurch der Rasen ungleichmäßig wächst. An erhöhten Stellen neigt er zu Trockenheit, in Vertiefungen zu Staunässe, im Sommer ist er anfälliger für Krankheiten und seine Qualität lässt sich nur schwer verbessern. Daher sollte ein Rasen mit unebenem Boden umgestaltet werden. Die Ruhephase von Warmwetterrasen kann genutzt werden, um den Rasen mit Erde abzudecken und so die tieferliegenden Stellen aufzufüllen. Um die Vertiefungen aufzufüllen, muss die Erde nach dem Abdecken geharkt werden. Kunden empfehlen die Verwendung einesDachkommodeMaschine.

3. Rasenschnitt. Verwelkte und vergilbte Rasenblätter sind leicht entzündlich und können Brände verursachen, die auch Setzlinge und umliegende Bäume in Mitleidenschaft ziehen können. Am besten schneidet man den Rasen nach der Winterruhe, entfernt die langen, verwelkten und gelben Blätter. Die verbleibenden Rasenstoppeln sind dann weniger leicht entzündlich. Gleichzeitig erhält der Rasen nach dem Schnitt eine goldene, gepflegte und schöne Farbe und wirkt dadurch besonders ansprechend.
4. Bewässerung. Warmwetterrasen ist frostempfindlich. Obwohl ruhender Rasen kein Wasser aufnimmt, sinkt die Bodentemperatur bei zu trockener Erde leicht ab. In diesem Fall erhöht die Bewässerung die Wärmekapazität des Bodens und verhindert ein Absinken der Bodentemperatur, wodurch der Rasen vor Frostschäden geschützt wird. Ist die Bodenfeuchtigkeit zu gering, können die Wurzeln des ruhenden Rasens austrocknen und absterben. Daher sollte die Winterbewässerung vor dem Beginn der warmen Jahreszeit erfolgen.Rasenüberwinterung.
5. Unkrautbekämpfung. Das Auftreten von Kaltgrasarten in Warmgrasrasen ist lästig, da es kein wirksames selektives Herbizid zur Bekämpfung gibt. Während Warmgrasrasen nach Eintritt in die Ruhephase abstirbt und keine Pflanzenschutzmittel mehr aufnehmen kann, befinden sich Kaltgrasarten noch nicht in der Ruhephase. Blätter und Wurzeln können dann weiterhin Pflanzenschutzmittel aufnehmen. In dieser Phase können nicht-selektive Herbizide gesprüht werden, um das Unkraut zu bekämpfen, ohne das erneute Grün des Warmgrasrasens im Folgejahr zu beeinträchtigen.
Veröffentlichungsdatum: 22. Oktober 2024